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02.11.2004 – 09:01

Kabel Eins

"Shopping im Wohnzimmer - Deutschland kauft zu Hause"
"K1 Reportage" am 4. November 2004 bei Kabel 1
Ein Film von Regine Gerriets-Kexel

    Unterföhring (ots)

Mark Soja ist Vertreter im Außendienst und
verkauft das, was wohl jeder Deutsche schon besitzt: Staubsauger. Wie
viele Treppen er pro Tag steigen muss, und wie viele Kilometer er am
Tag von Haustür zu Haustür läuft, hat er noch nicht gezählt. Sicher
ist jedoch, dass er an einem Arbeitstag an rund 60 Wohnungen
klingelt. An guten Tagen darf er vier bis fünf Mal eintreten und sein
Gerät und dessen Leistung vorführen.
    
    K1-Autorin Regine Gerriets-Kexel hat verschiedene Vertreter bei
der Arbeit begleitet und einen Einblick in die Verkaufspsychologie
der Männer und Frauen erhalten. Der Zuschauer erfährt, warum sich -
im im Gegensatz zum Postboten - ein Vertreter über große Hunde freut,
an welchen Türen er erst gar nicht klingelt und mit welchen Sprüchen
er das Eis zum Kunden bricht.
    
    Die Vertreter haben Spaß am Kundenkontakt und besitzen das Talent,
Produkte zu verkaufen: "Ich bin ein Bühnenmensch und rede einfach
gerne", sagt beispielsweise Jessica Wilgen, die in München
Tupperwaren verkauft. Sechs Mal pro Woche packt sie ihr gesamtes
Sortiment zusammen und tritt bei so genannten Tupperpartys in Aktion.
Ihre Ansprechpartnerin vor Ort hat als Gastgeberin Freundinnen
eingeladen, die sich Funktion und Einsatzmöglichkeiten der bunten
Plastikgegenstände vorstellen lassen. "K1 Reportage" zeigt, wie
Jessica Wilgen sich für den Umsatz ins Zeug legt und sich immer
wieder neu auf ihr Publikum einstellt. Denn: Hausfrauen mit kleinen
Kindern haben eine andere Vorratshaltung als Studentinnen im
Vordiplom.
    
    Die Wünsche seiner Kunden sind auch für Bernd Mecklenburg oberstes
Gebot. Seit über 30 Jahren ist er für das Weinhaus Bacchus Graf Eltz
unterwegs und verkauft in und um Köln Wein. Seine Besuche sind immer
angemeldet, denn wenn er zur Probe bittet, trinken neben den
Gastgebern oft auch Freunde und Verwandte mit. Ca. 20 Flaschen öffnet
der Vertreter an einem Abend. Mecklenburgs Verkaufsstrategie ist
einfach, aber effektiv: Der Vertreter legt Wert auf eine lockere
Atmosphäre, setzt keine Kenntnisse voraus und jeder Teilnehmer darf
sich soviel Wein einschenken, wie er möchte. Beim gemeinsamen
Verkosten und lauten Schlürfen entsteht so schnell eine ausgelassene
Stimmung, die die Kunden auch dann zum Weinkaufen anregt, wenn sie
noch 200 Flaschen von der letzten Probe im Keller haben.
    
    "K1 Reportage": "Shopping im Wohnzimmer - Deutschland kauft zu
Hause", Donnerstag, 4. November 2004, um 22:15 Uhr bei Kabel 1.
    
ots Originaltext: Kabel 1
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen:
Kabel 1, Simone Wanning
Tel: 089/9507-2244
Kabel1 text S. 321
www.presse.Kabel1.com

Original-Content von: Kabel Eins, übermittelt durch news aktuell

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