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07.11.2002 – 09:01

Kabel Eins

Die Eisbären im Wohnzimmer... Alexander Mazza in "Abenteuer Natur", am Samstag, 09. November 2002, um 18:50 Uhr bei Kabel 1 mit diesen Themen:

    Unterföhring (ots)


    
    Jedes Jahr im November versammeln sich Tausende von Eisbären in
der Hudson Bay im Norden Kanadas. Sie warten auf die ersten
Eisschollen, mit denen auch ihre Lieblingsspeise, die Robben, in die
Bucht ziehen. Doch durch den Klimawandel kommen Eis und Robben immer
später. Die Folge davon: Die ausgehungerten Eisbären dringen auf
ihrer Nahrungssuche in Siedlungen ein. In ihrem Hunger haben sie
jegliche Scheu vor dem Menschen verloren und klettern sogar in
Wohnzimmer. Deswegen hat der Ort Churchill, im Zentrum der
Eisbärenzone gelegen, seit 40 Jahren eine eigene Eisbärenpolizei. Im
Spätherbst, der Hauptsaison, müssen Wade Roberts und seine Kollegen
jeden Tag dreimal ausrücken, um die streunenden Bären zu betäuben -
dabei wird der Schütze immer mit scharfer Munition abgesichert. Die
betäubten Bären wandern dann in Einzelhaft. Im eigens für sie
vorgesehen Eisbärengefängnis mit 40 Zellen werden sie für einige Zeit
festgehalten. So sollen die intelligenten Tiere vor weiteren
Einbrüchen abgeschreckt werden ...
    
    Ein Leben in der Trockenheit - Wüstenelefanten
    
    Die Namib-Wüste ist ein Lebensraum der Extreme. Hitze und
Trockenheit bestimmen hier seit Jahrmillionen das Leben. Die einzige
Feuchtigkeitsquelle ist Morgennebel an der Küste. Trotzdem haben sich
viele Tiere den harten Lebensbedingungen angepasst, z. B. der
Wüstenelefant. Während seine Verwandten in der Savanne jeden Tag
trinken müssen, kommt der Wüstenelefant vier Tage ohne Wasser aus.
Bei Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius legt er auf der Suche
nach Wasserquellen täglich große Strecken zurück. Der Rekord liegt
bei 400 Kilometern. Oft graben sie tiefe Löcher in den trockenen
Boden, um an das Wasser zu gelangen. Wie die Elefanten aber das
unterirdische Wasser aufspüren, ist immer noch ein Rätsel.
    
    Das Tolga Bat Hospital - das Krankenhaus für Flughunde
    
    "Fruit Bat" oder "Flying Fox" - so nennen die Australier eine
Tierart, die zur Familie der Fledermäuse gehört: die Flughunde.
Zusammen mit den Fledermäusen sind sie die einzigen Säugetiere, die
fliegen können. Flughunde sind keine Blutsauger. Sie ernähren sich
von Früchten und Nektar. Von den über 60 verschiedenen Arten, die auf
dem roten Kontinent leben, sind viele bereits vom Aussterben bedroht.
Vor allem durch Zeckenbisse sterben im australischen Sommer Tausende
der Tiere. Viele Jungtiere werden dadurch zu Waisen und sind allein
nicht überlebensfähig. Um sie zu retten, hat Jenny McLean in Atherton
(Queensland) ein Krankenhaus für Flughunde gegründet. Pro Jahr finden
hier zirka 600 "Patienten" Asyl. Nach oft monatelanger Pflege werden
die "Flying Foxes" in den Regenwald-Gebieten wieder ausgewildert, wo
sie sich den freilebenden Flughund-Kolonien anschließen.
    
    
ots Originaltext: Kabel 1
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen:
Kabel 1, Julia Abach
Tel: 089/ 9507-2244                          Kabel1.de

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