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"K1 Die Reportage": "Die Tierklinik"
Ein Film von Katrin Stockhaus

    Unterföhring (ots) - Der Karpfen fühlt sich nicht wohl, das Pferd leidet unter Darmverschlingung, der Hund kann nicht mehr laufen und die Schlange verweigert das Fressen. Fälle für das Ärzteteam der Münchner Tierärztlichen Uniklinik. In den acht klinischen Einrichtungen sind allein im Jahr 2000 ca. 1.260 Pferde, 800 Reptilien und knapp 7.000 Kleintiere stationär behandelt worden.          Wie auch in der Humanmedizin kommen hier Computertomographie, Sonographie, Ultraschalluntersuchungen und Endoskopie zum Einsatz. Auch wenn der materielle Wert des Tieres oft geringer ist als die Behandlungskosten, für ihre Lieblinge scheuen Herrchen und Frauchen keine Kosten! Ein 13-köpfiges Ärzteteam sowie 16 Pfleger arbeiten in der Kleintierchirurgie.          Klinikchefin Prof. Dr. Ulrike Matis und ihr Team haben mit Sicherheit den stressigsten Job in der Tierklinik, denn Kleintierchirurgie ist fast wie Fließbandarbeit. In ihren 30 Dienstjahren hat die Klinikchefin schon beinahe 800 künstliche Hüftgelenke eingesetzt.          Notfall in der Tierambulanz. Seit dem 1. März 2001 hat das Deutsche Tierhilfswerk in Zusammenarbeit mit der Stadt München eine Notfallhilfe für kranke Tiere eingerichtet. Rund um die Uhr hat der Schwabinger Veterinärmediziner Martin B. Rufbereitschaft. In einem Monat wird der Tiermediziner zu rund 100 Fällen gerufen. Um eine Erstversorgung zu gewährleisten, sind die zwei Notarztwagen der Münchner Tierrettung mit Sauerstoffflaschen, Pulsoxydmeter und Absaugpumpen ausgerüstet.

    Prof. Rudolf Hoffmann und Dr. Markus Baur sind die Leiter der
Münchner Reptilienklinik. Ob Schlangen, Echsen, Schildkröten oder
Fische - auch dieses Ärzteteam weiß, wie sehr Besitzer an ihren
Tieren hängen.
    
    Prof. Gerhards ist seit 1992 Chef der Münchner Pferdeklinik - 34
Pferde können hier gleichzeitig stationär behandelt werden - vom
teuren Sportpferd bis hin zum "Zausel". Das Spezialgebiet von Prof.
Gerhards sind mikrochirurgische Augenoperationen. Droht einem Pferd
wegen der berüchtigten "Mondblindheit", einer Augenentzündung, der
Verlust seines Augenlichtes, greift er ein. Kosten pro Auge für den
Besitzer: rund 1.250 Euro.
    
    650.000 Pferde, fünf Millionen Hunde, 6,3 Millionen Katzen und
acht Millionen Ziervögel leben in Deutschland oft wie
Familienmitglieder. Pro Jahr werden in Deutschland ca. 1,9 Milliarden
Euro für Fertignahrung und 0,7 Milliarden Euro für Zubehör
ausgegeben.
    
    
    K1 Die Reportage: "Die Tierklinik" - am Donnerstag, den 18. Juli
2002, um 22:15 Uhr bei Kabel 1.
    
ots Originaltext: Kabel 1
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