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Verbraucherschützer Thilo Bode im "ZDF-Mittagsmagazin" / "Politiker müssen Missstände beheben"

    Mainz (ots) - "Uns überrascht das gar nicht, wir glauben, das ist die Spitze des Eisberges", äußerte sich Thilo Bode, Chef der Verbraucherorganisation "Food Watch", zum Fleischskandal im bayerischen Deggendorf im "ZDF-Mittagsmagazin" am 14. Oktober 2005.

Seiner Meinung nach schauen die Veterinärämter nicht hin. "Das müsste viel strenger geregelt werden. Und im Grund gehört dieses Material überhaupt nicht in den freien Handel", kritisierte Bode.

Man könne dieses Problem nicht durch Kontrollen abstellen, sondern nur dadurch, dass die Politik die Regeln ändere, sagte Bode und widersprach damit Edda Müller. Die Chefin des Bundesverbands der Verbraucherzentralen hatte strengere Lebensmittelkontrollen gefordert: "Frau Müller hat leider hier nicht Recht, denn noch so zahlreiche Kontrollen können einen Missstand, der so unglaublich groß ist, auch nicht beheben", so Bode.

Diese Materialien hätten in der jetzigen Situation in einem freien Handelskreislauf überhaupt nichts zu suchen: "Die Lösung des Problems bestünde genau darin, dass man diese Abfälle genauso streng behandelt wie andere - das heißt, sie dürfen erst gar nicht in den Handel kommen, sondern müssen sofort entsorgt werden", so Bode.

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