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04.03.2005 – 12:24

ZDF

ZDF will mehr Breitbild-Programme senden
Intendant Schächter: Nachfrage steigt steil an
Deutliche Veränderungen auf dem Fernsehgeräte-Markt

Mainz (ots)

Das ZDF wird den Anteil an Programmen im Breitbild-
Format 16:9 deutlich steigern. Vor dem ZDF-Fernsehrat in Mainz
erläuterte ZDF- Intendant Markus Schächter, dass sich auf dem
Gerätemarkt bereits seit einigen Jahren abzeichne, dass die
Flachbildtechnologie gegenüber der herkömmlichen Bildröhre merklich
an Boden gewinne. Da die Flachbildschirme fast ausschließlich im
16:9-Format angeboten werden, sei die Durchsetzung des Breitbildes
auf dem deutschen Markt nur eine Frage der Zeit. Die weltweite
Nachfrage nach Flachbildschirmen sei bereits so hoch, dass einige
große Gerätehersteller die Entwicklung von Röhrengeräten komplett
eingestellt hätten und nur noch auf die Flachbildtechnologie - und
damit auf das Breitbild - setzen, sagte Schächter.
Auch bei der Programmherstellung setze sich das 16:9-Breitbildformat
immer mehr durch. Dies gelte vor allem für internationale
Koproduktionen. So werde zum Beispiel die Fußballweltmeisterschaft
2006 in Deutschland durchgängig in 16:9 produziert. Ähnliche
Entwicklungen gebe es bei Dokumentationsprogrammen, die auf dem
internationalen Markt von Bedeutung sind.
Das ZDF werde auf diese Entwicklungen kurzfristig reagieren und
künftig seinen Programmanteil im Breitbildformat steigern, kündigte
der ZDF-Intendant an. Bereits im vergangenen Jahr zeigte das ZDF
über 1100 Sendungen im 16:9-Seitenverhältnis, das dem natürlichen
Sehfeld des Menschen besser entspricht als das herkömmliche 4:3-
Format.
Gleichzeitig seien alle Möglichkeiten auszunutzen, um die Qualität
der Fernsehstandards zu verbessern. Dies sei notwendig, weil die im
Handel angebotenen 16:9-Flachbildschirme immer größer werden und
dadurch zunehmend Qualitätsprobleme im Bildsignal deutlich werden.
Darüber hinaus seien die Zuschauer von neuen digitalen Medien wie
DVD und Mini DV Videoformat eine zunehmend bessere Bildqualität
gewöhnt. Deshalb werde das ZDF frei werdende Kapazitäten in seinem
digitalen Programm-Bouquet ZDF.vision nutzen, um die Datenrate und
damit die Bildqualität der einzelnen Programme im Bouquet zu
erhöhen.
Beim Absatz von 16:9-Geräten liege Deutschland derzeit im
europäischen Vergleich im letzten Drittel, erläuterte der ZDF-
Intendant. Die Geräteindustrie melde aber eine spürbar steigende
Nachfrage nach Breitbildgeräten und hier insbesondere nach flachen
Bildschirmen auf der Grundlage von LCD- und Plasma-Technologie.
Allein im vergangenen Jahr seien in Deutschland 1,3 Millionen 16:9-
Geräte verkauft worden. Nach den Erhebungen der Gesellschaft für
Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GfU) stehen bereits
insgesamt über vier Millionen Breitbild-Fernsehgeräte in den
bundesdeutschen Haushalten, was einer Marktdurchdringung von rund elf
Prozent entspreche. Die Tendenz sei bei deutlich fallenden Preisen
für Flachdisplays weiter stark ansteigend. Mit seiner
Produktionstechnik sei das ZDF auf diese Entwicklung bestens
vorbereitet und jederzeit in der Lage, den 16:9-Programmanteil zu
erhöhen.

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