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Berliner Preisregen für Kleine Fernsehspiele
Vier ZDF-Nachwuchsfilme auf dem "achtung berlin"-Filmfestival ausgezeichnet

Mainz (ots) - Vier Produktionen der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel sind auf dem Filmfestival "achtung berlin - new berlin film award" ausgezeichnet worden. Der Preis für den Besten Spielfilm ging an Marvin Krens Zombiefilm "Rammbock", für den Besten Dokumentarfilm wurde Astrid Schults "Der innere Krieg" ausgezeichnet, für die Beste Kamera Saara Aila Waasners "Frauenzimmer". Der "Spezialpreis der Jury" wurde "Rich Brother" von Insa Onken zugesprochen. "Rammbock" von Marvin Kren erzählt die Geschichte des Österreichers Michael, der seine Ex-Freundin Gabi in Berlin mit seinem Besuch überraschen will. In ihrem Wohnblock kann er sie nicht finden, dafür haben sich die Menschen um ihn herum mit einem Wut-Virus infiziert. Entstanden ist "Rammbock" als Auftragsproduktion der moneypenny filmproduktion für Das kleine Fernsehspiel (Redaktion: Katharina Dufner).

In Astrid Schults Debütfilm "Der innere Krieg" geht es um die amerikanische Parallelwelt auf den deutschen US-Militärstützpunkten Landstuhl und Ramstein. Dort werden verletzte US-Soldaten medizinisch versorgt, und der Krieg im Irak wird von dort aus vor- und nachbereitet - unmittelbar vor unserer eigenen Haustür und dennoch kaum sichtbar. Der Film entstand als Koproduktion der Redaktion Das kleine Fernsehspiel (Redaktion: Burkhard Althoff) mit der Filmakademie Baden-Württemberg.

Der Dokumentarfilm "Frauenzimmer" von Saara Aila Waasner und Kamerafrau Eva Maschke erzählt von drei Berliner Frauen im fortgeschrittenen Alter, die ihr Geld mit Prostitution verdienen. Der Film gibt Einblicke in drei außergewöhnliche Lebensgeschichten und einen teilweise überraschend bürgerlichen Alltag. "Frauenzimmer" ist eine Royal Pony Film Produktion in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel (Redaktion: Frank Seyberth) und der Filmakademie Baden-Württemberg.

Die Geschichte des jungen Kameruners Ben, der von seiner Familie nach Deutschland geschickt wird, um dort erfolgreich zu werden, steht im Mittelpunkt von Insa Onkens Dokumentarfilm "Rich Brother", der bereits auf dem Festival DOK Leipzig den Hauptpreis erhielt. Zerrissen zwischen dem Wunsch, den Erwartungen seiner Familie gerecht zu werden, und den begrenzten Möglichkeiten, die sich ihm in Deutschland bieten, bahnt er sich seinen Weg durch das zwielichtige Milieu der Berliner Boxwelt. "Rich Brother" ist eine Twenty Twenty Vision Produktion in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel (Redaktion: Burkhard Althoff).

Die Filme "Rich Brother" und "Der innere Krieg" wurden im November und Dezember 2009 in der Reihe "100%Leben" im ZDF ausgestrahlt. Die Sendetermine für "Rammbock" und "Frauenzimmer" stehen noch nicht fest.

"achtung berlin" präsentierte vom 14. bis 21. April 2010 rund 70 aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme in allen Laufzeiten, die ganz oder teilweise von in Berlin und Brandenburg ansässigen Filmproduktionen realisiert wurden.

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