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Marktreife Alternativen zu DSL
Mit Highspeed durchs Internet ohne Telefonleitung

    Hannover (ots) - Rasend schnell durchs Internet per Satellit,
Funk, TV-Kabel oder Stromnetz: Praktikable und leistungsfähige
Angebote gibt es auch ohne Rückgriff auf das Telefonnetz, berichtet
das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 13/01. Da
erscheint es gleich weniger dramatisch, dass immer noch 400.000
Kunden auf ihren T-DSL-Anschluss warten und viele fürchten, dass
T-Online ihr Surf-Angebot zum Pauschalpreis bald aus dem Programm
nehmen könnte.
    
    Gerade erst hat T-Online die Mindestvertragslaufzeit für ihren
Pauschal-Surftarif über T-DSL drastisch gekürzt. Es wäre nicht das
erste Mal, dass ein Anbieter mit so einer Maßnahme das Ende seiner
Flatrate einläutet. Doch man kann auch ohne DSL-Anbieter mit
Highspeed zum Pauschaltarif durchs Internet surfen.
    
    Wer sein Fernsehprogramm bereits per TV-Kabel bezieht, kann den
Anschluss auch gleich für den Internet-Zugang nutzen - eine besonders
preiswerte Lösung mit nur einem Haken: Nicht überall ist das
TV-Kabelnetz bereits entsprechend Internet-tauglich ausgebaut. Über
eine besonders gut ausgebaute Infrastruktur verfügen die
Energiekonzerne mit ihren Stromleitungen. Erste Angebote zu Internet
aus der Steckdose sollen jetzt an den Start gehen. Wirklich von jedem
Standort aus kann Internet per Satellit ins Haus kommen. Was bisher
für den Privatanwender fast unerschwinglich schien, will Freenet im
Herbst auch für kleines Geld anbieten. Für größere Unternehmen lohnt
sich inzwischen auch eine Online-Verbindung per Richtfunktechnik, die
jetzt in Sachen Geschwindigkeit enorm zugelegt hat.
    
    Erhältlich sind preiswerte Komplett-Lösungen ebenso wie teure
maßgeschneiderte Individual-Angebote. Die Marktübersicht von c't
zeigt, dass teilweise hohe Preisunterschiede auf unterschiedlichen
Zusatzleistungen beruhen. Der hyperschnelle Internet-Zugang kostet
dann rasch viel mehr als ursprünglich eingeplant. "Doch auch
Billig-Angebote sollten kritisch überprüft werden," rät c't-Redakteur
Axel Vahldiek. "Die Erfahrungen des Flatrate-Sterbens der letzten
Monate zeigen, dass billig nicht immer preiswert ist, sondern
lediglich die Auswirkung eines letztlich ruinösen Preiskampfs. Man
sollte daher keineswegs Gebühren für längere Zeiträume im Voraus
zahlen."
    
    Titelbild c't 13/2001:
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