Stiftung Rechnen

Studie "Rechnen in Deutschland" zeigt: Viele Schüler sorgen sich aufgrund schlechter Mathe-Noten um einen Ausbildungsplatz
Mehr Initiative von Eltern für die mathematische Bildung ihrer Kinder gefragt

Die Studie "Rechnen in Deutschland" zeigt: 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben das Fach Mathematik im vergangenen Schuljahr mit einer Vier oder schlechter abgeschlossen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de - Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck... mehr

Hamburg / Berlin (ots) - 95 Prozent der Deutschen glauben, dass mathematische Kompetenz wichtig für eine erfolgreiche Lebensführung ist. Und obwohl PISA & Co. anderes vermuten lassen, sind 89 Prozent der Schüler von der Bedeutung einer guten Rechenfähigkeit für ihre Zukunft überzeugt. Das ergab die repräsentative Studie "Rechnen in Deutschland", die im Auftrag der Stiftung Rechnen und des Online-Lernsystems bettermarks von forsa durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass fast jeder Fünfte (19 Prozent) während seiner Ausbildung oder seines Studiums viel mathematisches Wissen nachholen muss. 28 Prozent der Deutschen bereuen in ihrer Ausbildungszeit, nicht mehr Energie ins Mathelernen gesteckt zu haben. Dem größten Teil der Bevölkerung ist die Bedeutung mathematischer Bildung zwar bewusst, trotzdem gibt es vor allem bei Schülern enorme Defizite. 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben das Fach Mathematik im vergangenen Schuljahr mit einer Vier oder schlechter abgeschlossen. Um die Rechenkompetenz zu verbessern, ist es wichtig, dass vor allem Eltern mehr Verantwortung für die mathematische Leistung ihres Nachwuchses übernehmen. Denn die Studie zeigt auch: Menschen mit guter mathematischer Bildung verweisen überdurchschnittlich häufig auf Eltern, die die Wichtigkeit dieser Kulturtechnik vermittelt haben.

Mathe-Defizite bereiten Schülern und Erwachsenen Probleme

Der Notendurchschnitt der befragten Schüler im Fach Mathematik liegt bei 2,7. Den schwächsten Notendurchschnitt erzielen Hauptschüler (2,9). Jeder vierte Schüler, der kurz vor dem Abschluss steht, fürchtet aufgrund seiner derzeitigen Mathe-Note nur schwer einen Ausbildungs- bzw. Studienplatz zu finden. An Haupt- und Realschulen sorgen sich sogar rund 30 Prozent der Jugendlichen wegen ihrer Note in Mathematik um einen Ausbildungsplatz.

Unzureichende mathematische Kompetenz hat jedoch nicht nur Folgen für die Mathe-Note, sondern auch für das Erwachsenenleben. 63 Prozent der Deutschen kennen Alltagssituationen, in denen sie mit ihrer Rechenkompetenz an Grenzen stoßen.

Für die Studie "Rechnen in Deutschland" wurden im Rahmen einer repräsentativen Stichprobe 1.370 Schüler aller Schulformen ab Klassenstufe 5, 1.057 Personen zwischen 18 und 65 Jahren und 1.029 Eltern mit schulpflichtigen Kindern bundesweit befragt.

Über die Stiftung Rechnen

Stiftung Rechnen ist im Oktober 2009 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Hamburg gegründet worden. Gründungsstifter sind die comdirect bank AG und die Boerse Stuttgart AG. Die gemeinnützige Stiftung ist fördernd wie auch operativ tätig. Ihr Anliegen ist die Verbesserung der Rechenkompetenz der Menschen und die Freude am Rechnen. Daher werden Bildung, Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten von Rechnen und Mathematik gefördert. Stiftung Rechnen versteht sich als Plattform eines gebündelten und gemeinsamen Bildungsengagements von Unternehmen und Organisationen. Unterstützung ist willkommen. Mehr unter www.stiftungrechnen.de

Über bettermarks

Bettermarks ist ein Online-Lernsystem für Mathematik. Das System erkennt die individuellen Stärken und Schwächen jedes Schülers. Auf dieser Basis stellt es für jeden Einzelnen die passenden Arbeitspakete zusammen. Bettermarks bietet bei jedem Arbeitsschritt konkrete Hilfestellung und macht damit das Mathelernen einfacher. Bei Fertigstellung wird das System die gesamte Schulmathematik für alle Bundesländer und Schultypen umfassen. Bettermarks startet am 8. Dezember in die offene Testphase. Das Online-Lernsystem ist Partner der Stiftung Rechnen. Mehr unter www.bettermarks.de

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