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Evangelische Akademie Bad Boll

Globale Lieferketten auf dem Prüfstand: Wer zahlt den Preis der Transformation?“

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Europa beschleunigt die Energiewende, Südamerika verfügt über die dafür dringend benötigten Rohstoffe: Lithium, Kupfer, Wasserstoff. Was auf den ersten Blick wie eine Win-win-Situation erscheint, wirft bei genauerem Hinsehen grundlegende Fragen globaler Gerechtigkeit auf. Verstärkt Europas grüne Nachfrage bestehende Abhängigkeiten im Globalen Süden? Oder eröffnen sich neue Spielräume für faire Wertschöpfung, gute Arbeit und nachhaltige Entwicklung?

Mit diesen Leitfragen lädt die Evangelische Akademie Bad Boll zur Tagung „Transformation quo vadis: Ein Blick auf Lieferketten und Rohstoffgerechtigkeit“ am Freitag, 22. Mai 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr ins Rudolf Steiner Haus nach Stuttgart ein.

Die Tagung bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker aus Argentinien, Deutschland und Österreich zusammen, um die Wechselwirkungen zwischen Klimazielen, Rohstoffpolitik und sozialer Gerechtigkeit in den Blick zu nehmen. Im Zentrum stehen aktuelle Entwicklungen rund um Lithiumförderung, europäische Lieferketten, Arbeitsbedingungen sowie entwicklungspolitische Perspektiven.

Unter anderem referieren Prof. Dr. Pablo Lavarello (Leiter des Zentrums für Urbane und Regionale Studien, Buenos Aires) und Prof. Dr. habil. Stefanie Hürtgen (Leiterin der Abteilung Sozialwissenschaftliche Geographie, Universität Salzburg) zum Thema „Entwicklungsperspektiven für Länder mit Rohstoffexporten“. Weitere Impulse beleuchten außerdem Arbeitsbedingungen in europäischen Lieferketten, die entstehende Wasserstoffwirtschaft sowie Optionen für eine global gerechte Elektromobilität. Darauffolgende Workshops vertiefen konkrete Handlungsfelder. Den Abschluss bildet ein Podiumsgespräch mit Blick auf zukunftsorientierte Ansätze einer fairen globalen Transformation.

Die Tagung richtet sich an Medienschaffende, Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft sowie alle, die sich für Fragen globaler Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit und internationaler Wirtschaftsbeziehungen interessieren.

Wir laden Sie als Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung und zur Berichterstattung ein. Außerdem freuen wir uns, wenn Sie im Vorfeld auf die Veranstaltung hinweisen: „Transformation quo vadis: Ein Blick auf Lieferketten und Rohstoffgerechtigkeit“

Mitwirkende

Dr. Gunne Dolgor Guntsetseg (Referentin, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg – DEAB e.V., Stuttgart), Prof. Dr. Stefanie Hürtgen (Leiterin der Abteilung Sozialwissenschaftliche Geographie, Universität Salzburg), Dipl. Pol. Maris Kodweiß (Politikwissenschaftlerin, Tübingen), Prof. Dr. Pablo Lavarello (Leiter, Centro de Estudios Urbanos y Regionales – CEUR, Buenos Aires), Linda Rebmann-Musacchio (Bad Boll), Prof. Dr. Andrés Musacchio (Veranstaltungsleitung, Studienleiter für Ökonomie und Sozialpolitik, Evangelische Akademie Bad Boll), Dr. Johanna Sittel (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena), Dr. Anne Tittor (Leiterin des JRT04 „Eigentumsverhältnisse in der entstehenden Wasserstoffwirtschaft“, Friedrich-Schiller-Universität Jena).

Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Bad Boll in Kooperation mit Brot für die Welt, Handy-Aktion Baden-Württemberg, wir:GLOBAL, Entwicklungspädagogisches Informationszentrum Reutlingen, TraSAs, Instituto de Estudios Históricos, Económicos, Sociales e Internacionales (IDEHESI), Friedrich-Schiller-Universität Jena, Centro de Estudios Urbanos y Regionales, Escuela Interdisciplinaria de Altos Estudios Sociales, Forschungskolleg Argentinien/Cono Sur -ARCOSUR.

Gerne stehe ich Ihnen für Rückfragen per Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Miriam Kaufmann, Referentin Kommunikation & Marketing

Evangelische Akademie Bad Boll

Akademieweg 11 | 73087 Bad Boll

Telefon: 07164 79-300 | miriam.kaufmann@ev-akademie-boll.de

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