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Vegetarische Produkte von Handelsmarken vor allem bei Frauen beliebt

Vegetarische Produkte von Handelsmarken vor allem bei Frauen beliebt

Vegetarische Produkte von Handelsmarken vor allem bei Frauen beliebt

Hamburg, 26.09.2017. Der Trend zum bewussten Genießen von Fleisch oder zum kompletten Verzicht auf tierische Produkte findet sich auch bei Handelsmarken wieder. Vier von zehn (41%) Konsumenten nehmen immer öfter vegane und vegetarische Produkte von Handelsmarken wahr (vgl. 2016: 39% / 2015: 29%). Vor allem Frauen kaufen bewusst vegetarische Handelsmarkenprodukte (57%), ergab der Handelsmarkenmonitor 2017. Die männlichen Konsumenten greifen dagegen weniger häufig bewusst zu den fleischfreien Lebensmitteln (46%). Der Handelsmarkenmonitor wird jährlich erhoben von Ipsos und der Lebensmittel Zeitung, die in der dfv-Mediengruppe Deutschen Fachverlag GmbH, Frankfurt, erscheint.

Junge und Besserverdiener haben größtes Vertrauen in die Qualität

Das Vertrauen in die Qualität der Produkte lässt noch Raum für Optimierung. Lediglich knapp ein Drittel (29%) der Konsumenten denkt, vegetarische Produkte von Handelsmarken seien qualitativ hochwertig. Mann (27%) oder Frau (31%) macht dabei kaum einen Unterschied. Insbesondere in der Gruppe der älteren Verbraucher ab 60 Jahren ist das Vertrauen in die Qualität jedoch gering (19%). Unter den Jüngeren (18 bis 39 Jahre) ist es dagegen vergleichsweise hoch (39%). Ähnlich sieht die Einschätzung der Qualität im Einkommensvergleich aus. Das Vertrauen der Konsumenten mit einem höheren Einkommen (ab 3.000EUR monatlich) ist deutlich größer (40% vs. 19%) als das der Geringverdiener (bis 1.500EUR monatlich).

Kennzeichnungen und Siegel schaffen Vertrauen

Die Kennzeichnung vegetarischer oder veganer Produkte von Handelsmarken halten immer mehr Verbraucher für glaubwürdig. Knapp vier von zehn (37%) schenken der Deklarierung Glauben (vgl. 2016: 34% vs. 2015: 30%).

Der Wunsch nach einem unabhängigen Siegel, das garantiert, dass die Handelsmarkenprodukte auch wirklich vegetarisch oder vegan sind, nimmt folglich leicht ab (46% vgl. 2016: 47%) / 2015: 50%).

Methodensteckbrief:

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos und der Lebensmittel Zeitung. Der Handelsmarkenmonitor wurde 2015 das erste Mal von Ipsos erhoben und erfasst die Wahrnehmung und Einstellungen der Deutschen zu Handels- und Herstellermarken. 2017 wurden für die repräsentative Studie 1.005 haushaltsführende Personen ab 18 Jahren befragt. Die Online-Umfrage wurde zwischen dem 24. und 30. März 2017 durchgeführt.

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