Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

Heimtierhaltung 2015: Tierische Mitbewohner weiterhin sehr beliebt
In 43 Prozent aller Haushalte in Deutschland werden Heimtiere gehalten

Düsseldorf/Wiesbaden (ots) - Die Liebe zu Heimtieren hierzulande ist ungebrochen: Im vergangenen Jahr lebten 30 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Vögel in Haushalten in Deutschland. Hinzu kamen zahlreiche Zierfische und Terrarientiere. Insgesamt gab es in 43 Prozent aller Haushalte in Deutschland Heimtiere. Mehr als die Hälfte aller Familien mit Kindern hatten ein Heimtier und 19 Prozent der Haushalte mit Tieren besaßen mindestens zwei Heimtiere. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Erhebung, die IVH und ZZF beim Marktforschungsinstitut Skopos in Auftrag gegeben haben.

Die Katze bleibt das Lieblingsheimtier der Deutschen

Die Katze ist Deutschlands Heimtier Nummer eins: Insgesamt leben 12,9 Mio. Samtpfoten in 22 Prozent der Haushalte in Deutschland. An zweiter Stelle folgen 7,9 Mio. Hunde in 16 Prozent der Haushalte, an Position drei 5,1 Mio. Kleintiere in 6 Prozent der Haushalte.

Die Zahl der Ziervögel betrug im Jahr 2015 4,2 Mio. in 3 Prozent der Haushalte. Zudem gab es im selben Zeitraum 2,0 Mio. Aquarien sowie 1,6 Mio. Gartenteiche mit Zierfischen in jeweils 4 Prozent der Haushalte in Deutschland. Des Weiteren wurden 700.000 Terrarien in einem Prozent der Haushalte ermittelt.

Mehr Heimtiere in Single- und Zweipersonenhaushalten

Heimtiere werden insbesondere in kleineren Haushalten gehalten: 29 Prozent der Heimtiere leben in Einpersonenhaushalten (2014: 27 Prozent) und 38 Prozent der Heimtiere in Zweipersonenhaushalten (2014: 36 Prozent). Die übrigen 33 Prozent der Heimtiere befinden sich in Haushalten mit drei Personen und mehr.

Die konstante Zahl der Heimtiere in Deutschland zeigt einmal mehr, dass bei den Deutschen Hunde, Katzen und andere Heimtiere als Mitbewohner und Begleiter nach wie vor sehr geschätzt sind.

Einzelheiten zum Umsatz in der Heimtierbranche 2015 finden Sie hier: http://www.zzf.de/presse/meldungen.html

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