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DekaBank Deutsche Girozentrale

Anleger in Deutschland wollen Einfluss auf Konzerne nehmen

Frankfurt am Main (ots)

  • Zwei Drittel halten aktives Engagement von Fondsgesellschaften für wichtig
  • Über die Hälfte sieht langfristig positive Auswirkungen auf den Aktienkurs
  • Für 40 Prozent ist das Engagement ein Kaufkriterium

Zwei Drittel (66 Prozent) der Anlegerinnen und Anleger in Deutschland finden es wichtig, dass Fondsgesellschaften auf Hauptversammlungen ihre Interessen als Aktiensparer vertreten. Über die Hälfte (56 Prozent) ist davon überzeugt, dass sich dieses Engagement langfristig positiv auf die Aktienkurse auswirkt und für 40 Prozent ist das ein entscheidendes Kriterium, wenn sie sich für eine Fondsgesellschaft entscheiden.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der Deka. Das Vertrauen gilt dabei vor allem deutschen Anbietern: Fast die Hälfte der Befragten (42 Prozent) denkt, dass ihr Stimmrecht am besten von einer nationalen Fondsgesellschaft vertreten wird.

Fondsgesellschaften verwalten das Geld von Millionen Anlegerinnen und Anlegern und bündeln damit Aktionärsstimmrechte. Diese können sie auf Hauptversammlungen ausüben, um Einfluss auf die Zukunft eines Unternehmens zu nehmen. "Die Umfrageergebnisse bestätigen, wie wichtig unser aktives Engagement als konstruktiv-kritischer Aktionär ist", sagt Dr. Matthias Danne, Asset Management Vorstand der Deka.

Die Anlegerinnen und Anleger haben klare Vorstellungen, für welche Themen Fondsgesellschaften eintreten sollten. Für 55 Prozent der Befragten steht an erster Stelle eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auch soziale Kriterien (39 Prozent) sowie Bilanz- und Finanzkennzahlen (38 Prozent) sind den Anlegern wichtig, gefolgt von ökologischen Kriterien (31 Prozent) sowie die Angemessenheit von Vorstandsgehältern (24 Prozent).

"Aktuell erfahren Kriterien für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung deutlich Gegenwind, beispielsweise bei den Themen Klima oder Diversity. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass diese für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens unerlässlich sind. Wir Aktionäre fordern von den Unternehmen, ökonomisch sinnvolle Standards zu wahren und konsequent zu berücksichtigen", sagt Ingo Speich, Leiter Corporate Governance und Nachhaltigkeit bei der Deka Investment.

Die Deka Investment setzt sich aktiv für die Interessen ihrer mehr als vier Millionen Fondsanleger ein und führt dafür über 2000 Unternehmensgespräche pro Jahr. Eine öffentliche Plattform bieten dabei auch Hauptversammlungen, auf der wichtige Unternehmensentscheidungen getroffen werden. 2026 wird die Deka auf über 1.200 Hauptversammlungen abstimmen und auf 35 Hauptversammlungen - vor allem der Dax-Konzerne - ihr Rederecht ausüben.

Über die Umfrage:

Die verwendeten Daten beruhen auf einer repräsentativen Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH zwischen dem 6. und 19. November 2025. Insgesamt wurden 4.166 Personen ab 18 Jahren befragt.

Über die Deka:

Die Deka-Gruppe, bestehend aus der DekaBank Deutsche Girozentrale (DekaBank) und ihren Tochtergesellschaften, ist das Wertpapierhaus der deutschen Sparkassen und Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. Mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von 452 Mrd. Euro (per 31.12.2025) sowie 6 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Die Deka-Gruppe bietet Investmentlösungen und Dienstleistungen für private und institutionelle Anleger an und richtet ihr Angebot an den Anforderungen ihrer Eigentümer, den Sparkassen, aus.

Pressekontakt:

Antje Kestler
Tel.: +49 69 7147 5121
E-Mail: antje.kestler@deka.de

Judith Hörning
Tel.: +49 69 7147 1135
E-Mail: judith.hoerning@deka.de

www.deka-gruppe.de

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