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21.08.2002 – 10:00

HUK-COBURG

HUK-COBURG-Leben: Unverantwortliche Panikmache mancher Medien

Coburg (ots)

Die HUK-COBURG-Lebensversicherung kritisiert die
aktuelle Berichterstattung mancher Medien über tatsächliche oder
behauptete Probleme der deutschen Lebensversicherung als
unverantwortliche Panikmache. Soweit dabei auch die
HUK-COBURG-Lebensversicherung als in irgendeiner Weise gefährdet
genannt wird, grenzt dies nach Auffassung des Unternehmens sogar an
Geschäftsschädigung.
Tatsache ist, dass weder die Existenz der HUK-COBURG-Leben
gefährdet ist noch die ihr anvertrauten Gelder ihrer Kunden. Im
einzelnen:
- Die in der Bilanz ausgewiesene Nettoverzinsung der
Kapitalanlagen der HUK-COBURG-Leben in Höhe von 3 Prozent für das
Jahr 2001 ist nicht das Ergebnis einer verfehlten Anlagepolitik,
sondern Zeichen der Stärke des Unternehmens. Die HUK-COBURG-Leben hat
damit die Belastungen, die sich aus den im vergangenen Jahr zu
verzeichnenden Zinsrückgängen und Kursverlusten auf den
Kapitalmärkten ergeben haben, in vollem Umfang bewältigt. Bei der
Bewertung ihrer Kapitalanlagen ging die HUK-COBURG-Leben wie alle
Gesellschaften der HUK-COBURG Versicherungsgruppe weiterhin vom
strengen Niederstwertprinzip aus. Am Jahresende 2001 hatte die
HUK-COBURG-Leben deshalb bereits wieder Bewertungsreserven in einem
Umfang von 100 Millionen Euro aufgebaut.
Diese Vorgehensweise wurde der HUK-COBURG-Leben durch einen
zweckgebundenen Zuschuss der Muttergesellschaft HUK-COBURG in Höhe
von 69 Millionen Euro erleichtert. Er ermöglichte es, die Belastungen
aus dem Geschäftsjahr mit einem Mal zu bewältigen und zusammen mit
der Rücknahme der Überschussbeteiligung um einen Prozentpunkt die
Gewinnzuteilung an die Versicherten für 2002 sicherzustellen..
  • Es ist deshalb äußerst fragwürdig, aus der für das letzte Jahr ausgewiesenen Nettoverzinsung Prognosen abzuleiten, wonach die HUK-COBURG-Leben Gefahr laufe, im laufenden Jahr nicht einmal die in Lebens- und Rentenversicherungen enthaltene Garantieverzinsung von aktuell 3,25 Prozent zu erwirtschaften. Da die HUK-COBURG-Leben mit keinen Belastungen aus dem Vorjahr mehr fertig werden muss, sind ihre Aussichten auf angemessene Kapitalerträge jedenfalls besser als die vieler anderer Gesellschaften. Im übrigen ist es falsch, dem Garantiezins die Nettorendite gegenüberzustellen: Die in der Bilanz ausgewiesene Nettorendite bezieht sich regelmäßig auf das gesamte Anlagevermögen, der Garantiezins muss dagegen auf das Deckungskapital erwirtschaftet werden.
  • Es ist auch sachlich verkehrt, aus der ausgewiesenen Nettoverzinsung des vergangenen Jahres auf eine Gefährdung der Überschussbeteiligung in Höhe von 6 Prozent für das laufende Jahr zu schließen. Die Gutschrift dieser Überschussbeteiligung auf die Kundenkonten ist - unabhängig von der aktuellen Entwicklung auf den Kapitalmärkten - durch die entsprechende Bildung von Rückstellungen in der Bilanz 2001 sichergestellt.
  • Aus diesem Grund sind auch Übersichten über die Reserven von Lebensversicherern von beschränkter Aussagekraft. Wenn es zum Beispiel heißt, die Reservepolster der HUK-COBURG-Leben reichten nur für elf Monate, so bedeutet das lediglich, dass die HUK-COBURG-Leben auch ohne jegliche Kapitaleinkünfte (!) allen ihren Verpflichtungen - inklusive der Überschussbeteiligung - für diesen Zeitraum nachkommen könnte. Tatsächlich ist eine solche Entwicklung nicht vorstellbar.
  • Es ist daher zumindest fragwürdig, Verbrauchern vom Abschluss einer Lebensversicherung bei der HUK-COBURG-Leben abzuraten, weil sie vergleichsweise niedrige Kapitalreserven hat. Die HUK-COBURG-Leben hat mit Bedacht immer Wert darauf gelegt, keine hohen Reserven aufzubauen, sondern hat stattdessen die jeweils erzielten Überschüsse zeitnah an ihre Kunden ausgeschüttet. Sie kam damit einschlägigen Forderungen der Verbraucherschützer nach. Tatsächlich hat damit die HUK-COBURG-Leben bislang regelmäßig über die gesamte Laufzeit eines Versicherungsvertrags hinweg überdurchschnittlich hohe Ablaufleistungen erwirtschaftet. Dies hat zuletzt der unabhängige Brancheninformationsdienst map-report in einer Ablaufanalyse der Jahre 1990 bis 2001 erneut bestätigt. Die HUK-COBURG-Leben hält es auch weiterhin für die verbraucherfreundlichere Politik, zeitnah Überschüsse auszuschütten, selbst wenn damit etwas größere Schwankungen der Überschusssätze verbunden sein können als bei Versicherern mit verzögerter Ausschüttung, aber höheren Reserven.
  • Dank der hohen Kapitalkraft der Unternehmensgruppe wird die HUK-COBURG-Leben weiterhin in der Lage sein, ihre verbraucherfreundliche Politik zu verfolgen. Die Muttergesellschaft HUK-COBURG verfügt über ein Eigenkapital von 1,64 Milliarden Euro, das entspricht einer Eigenkapitalquote von 121,7 Prozent der Beitragseinnahmen. Dies ist ein Spitzenwert für die deutsche Versicherungswirtschaft. Der Konzern wies für 2001 einen Überschuss von 183 Millionen Euro aus, was einer Eigenkapitalrendite nach Steuern von 12,3 Prozent entspricht. Diese Kapitalkraft erlaubt es der HUK-Coburg-Leben, auf jede mittelfristig denkbare Entwicklung auf den Kapitalmärkten jeweils so zu reagieren, dass den Versicherten angemessene Verzinsungen ihrer der HUK-COBURG-Leben anvertrauten Gelder sichergestellt werden können.
HUK-COBURG
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