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22.07.2003 – 16:10

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Patienten und Apotheken tragen die Hauptlast der Gesundheitsreform

Berlin (ots)

Neben den Patienten tragen die Apotheken die
Hauptlast an der geplanten Gesundheitsreform. Dies stellte
Hans-Günter Friese, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher
Apothekerverbände, in Berlin klar. So müssen die Apotheken nach den
Ergebnissen der Konsensverhandlungen eine Mehrbelastung von 650 Mio.
Euro gegenüber 2002 hinnehmen. Hinzu kommen die geplanten
strukturellen Maßnahmen wie der Versandhandel mit Arzneimitteln, der
Mehrbesitz an Apotheken sowie die Möglichkeit von Einzelverträgen,
deren finanzielle Auswirkungen derzeit überhaupt noch nicht
quantifizierbar sind.
"Die Konsensvorschläge stellen damit eine erhebliche Bedrohung für
die freiberuflich geführten Apotheken dar. Wenn die konkreten
Gesetzesvorschläge nicht mit großem Augenmass formuliert werden, sehe
ich die Arzneimittelversorgung vor allem der Versicherten auf dem
Lande massiv gefährdet," meinte Friese. Derzeit kann noch niemand
genau voraussagen, auf welche Gesamtsumme sich die tatsächlichen
Belastungen der Apotheken addieren werden. "Sicher aber wird das
Gesetz erhebliche negative Auswirkungen auf die Existenz der
Apotheken, das Personal und das Dienstleistungsangebot für die
Patienten und Kunden haben."

Pressekontakt:

Elmar Esser
ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Jägerstr. 49/50
10117 Berlin
Tel.: 030. 400 04-131, Fax: -133
E-Mail: pressestelle@abda.de
www.abda.de www.aponet.de

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