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Internet und Arzneimittel: EuGH entscheidet über Versandhandelsangebot

    Eschborn (ots) - Im Rechtsstreit des Deutschen Apothekerverbandes
e.V. (DAV) gegen eine niederländische Versandapotheke hat das
Landgericht Frankfurt/M. das Hauptsacheverfahren mit Beschluß vom 10.
August 2001 ausgesetzt. Das Gericht hat Fragen zur Vorlage an den
Europäischen Gerichtshof formuliert, aufgrund derer die Vereinbarkeit
des deutschen Versandverbotes für apothekenpflichtige Arzneimittel
mit europäischem Recht geklärt werden soll.
    
    Wie ein Sprecher des Apothekerverbandes mitteilt, begrüßt der DAV
diese allseits erwartete Entscheidung. "Wir sind zuversichtlich, daß
der Europäische Gerichtshof das deutsche Versandhandelsverbot für
apothekenpflichtige Arzneimittel zum Schutze der Patienten im Sinne
des vorbeugenden Verbraucherschutzes bestätigen wird."
    
    Bis zu einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, die in
ca. zwei Jahren zu erwarten ist, bleibt das Internet-Angebot der
holländischen Apotheke aufgrund der rechtskräftigen einstweiligen
Verfügungen, die vom DAV und anderen erwirkt wurden, verboten. Die
Verhängung von Ordnungsgeldern gegen den fortgesetzten Verstoß des
holländischen Unternehmens wurde bereits beantragt.
    
    
ots Originaltext: Deutscher Apothekerverband e.V.
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