Ford-Werke GmbH

Joint Venture zwischen Ford und Neumayer

    Köln (ots) - Die Ford-Werke AG und die Neumayer Holding GmbH aus
Hausach im Schwarzwald beabsichtigen, ein Joint Venture zur
Produktion von Schmiedeteilen zu schließen, an dem beide Unternehmen
zu je 50 Prozent beteiligt sind. Eine entsprechende Erklärung haben
beide Seiten am Montag, 10. Dezember 2001, unterschrieben.
Beabsichtigt ist, dass die Schmiedeanlagen von Ford in Köln in das
Eigentum des Joint-Venture-Unternehmens übergehen. Die genauen
Details des Zusammenschlusses werden zwischen den beiden Partnern
sowie der Arbeitnehmervertretung noch besprochen. Nach Abschluss der
Verhandlungen im Frühjahr 2002 wird erwartet, dass das neue
Joint-Venture-Unternehmen im Juli 2002 das operative Geschäft
aufnehmen  wird.
    
    "Das Joint Venture eröffnet eine hervorragende Perspektive für
Ford", sagte David Thursfield, Präsident, CEO und Chairman von Ford
of Europe. "Die Zusammenarbeit mit dem angesehenen Partner Neumayer
schafft für Ford eine Möglichkeit, das Geschäft im Bereich der
Schmiedeteile mit einem starken Impuls voranzutreiben. Hinzu kommt
die Chance, neue innovative Produkte zu entwickeln und die Aussicht
auf künftiges Wachstum durch Geschäfte mit anderen
Fahrzeugherstellern. Schließlich ermöglicht uns diese Vereinbarung,
uns auf Fords Kerngeschäft zu konzentrieren, nämlich ausgezeichnete
Produkte für unsere Kunden zu produzieren."
    
    "Das Joint Venture mit Ford bietet Neumayer die Möglichkeit eines
starken Wachstums. Dieses notwendige Wachstum ist in der raschen
Konsolidierung in der Automobil- und Zuliefererindustrie zu sehen",
führt Klaus Hrubesch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Neumayer
Holding GmbH, aus.
    
    Ford plant, dass die derzeit rund 500 Beschäftigen, die zum neu
gegründeten Unternehmen wechseln, Mitarbeiter von Ford bleiben
können. Eine Regelung dazu wird analog der Übereinkunft erarbeitet,
die beim Anfang 2001 geschlossenen Joint Venture zwischen Ford und
dem Getriebehersteller Getrag getroffen wurde.
    
    Ford kündigt gleichzeitig an, dass es in Köln seine Produktion im
Bereich Druckguss beenden wird. Dort werden derzeit Teile für
Getriebe, Kupplungen und Motoren hergestellt, die in Zukunft
eingekauft werden sollen. Die rund 650 dort beschäftigten
Ford-Mitarbeiter werden in anderen Bereichen des Unternehmens
eingesetzt werden.
    
    Die beiden Entscheidungen sind weitere Schritte zur Umsetzung der
Europäischen Transformations-Strategie von Ford zur effizienteren
Ausnutzung der Produktionskapazitäten und Reduzierung der Anlagen.    
    
    Die Neumayer Gruppe ist ein führender Hersteller für geschmiedete
Stahlteile für die Automobilindustrie mit neun Werken in Europa sowie
Nord- und Südamerika.
    
    
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