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Bei der OHB SE bereiten sich Studierende und Absolventen mit dem "Traineeprogramm" ASTRI auf eine Karriere in der Raumfahrtindustrie vor

Bei der OHB SE bereiten sich Studierende und Absolventen mit dem "Traineeprogramm" ASTRI auf eine Karriere in der Raumfahrtindustrie vor
Das ASTRI-Projekt-Team bei der heutigen Auftaktveranstaltung in Oberpfaffenhofen.

Als eines der ersten Unternehmen bietet die OHB SE Studierenden und Absolventen im Rahmen des europäischen Programms ASTRI (Advanced Student Team Research in Space Industry) ein ganz besonderes "Traineeprogramm": 18 Monate lang können sie an einer Studie für ein Micro-Moon-Landersystem für die kommerzielle Erforschung des Mondes arbeiten. Dabei werden sie von Expertinnen und Experten bei der OHB System AG und dem Schwesterunternehmen Blue Horizon Sarl unterstützt - ein wichtiger Brückenschlag vom Studium zum späteren Arbeiten in der Raumfahrtbranche.

Acht internationale Studenten und Absolventen bekommen die Chance, bei einem der führenden europäischen Raumfahrtunternehmen, der OHB System AG, einem Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, im Rahmen des europäischen Studenten-Programms ASTRI (Advanced Student Team Research in Space Industry) an neuen Weltraumtechnologien zu arbeiten. Damit ist OHB mit das erste europäische Unternehmen, das in diesem Projekt aktiv wird.

Die Studenten wurden von der OHB System AG ausgewählt, für 18 Monate mit dem Unternehmen und Life Sciences-Partner Blue Horizon Sarl, Luxemburg, an einer Studie zur Entwicklung eines Micro-Moon-Lander-Systems für die zukünftige kommerzielle Erforschung des Mondes zu arbeiten.

Das ASTRI-Programm wurde von Jean-Jacques Dordain, dem ehemaligen Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), ins Leben gerufen. ASTRI läuft über 18 Monate und bietet den Studenten und Absolventen aus vier verschiedenen europäischen Universitäten die Chance, im Rahmen einer Art Trainee-Programm die Luft in der Weltraumbranche zu schnuppern.

Zum Projektstart am Montag und Dienstag, den 23. und 24. April 2018, fliegen die Studierenden an den Münchner Standort der OHB System AG und starten mit Unterstützung von Wissenschaftlern aus Industrie und Universität ein Forschungsprojekt.

Die Studenten haben die exklusive Möglichkeit, mit OHB-Experten an Standorten in ganz Europa an der gesamten Bandbreite der Raumfahrzeugtechnologien einschließlich Antrieb, Kommunikation, Energie und Bordcomputern zu arbeiten, um mit der Entwicklung des Mondlandegerätes zu beginnen.

Nach dieser sechsmonatigen Phase wird ihnen ein 12-monatiger Ingenieursvertrag mit dem Unternehmen angeboten, um die Entwicklung des Raumfahrzeuges fortzusetzen, und sie haben die Möglichkeit, sich am Ende der Studie um einen unbefristeten Vertrag mit dem Unternehmen zu bewerben.

Adam Welch, Student an der Universität Leicester sagt: "Ich kann es kaum erwarten, das im Master-Studium Gelernte direkt in einem industriellen Umfeld anzuwenden und in ein komplettes, kommerzielles Produkt umzusetzen. Ich hoffe, dass dieses Programm für mich und meine Kollegen der perfekte Ausgangspunkt für eine zukünftige Karriere in der Raumfahrtindustrie sein wird."

Christopher Grace, ebenfalls Student an der Universität Leicester sagt: "Die Auswahl für das ASTRI-Projekt ist für mich eine großartige Gelegenheit, Erfahrungen in der Raumfahrtindustrie zu sammeln und das Wissen, das ich während meines Studiums erworben habe, anzuwenden. Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren von OHB und hoffe, dass wir dieses Projekt zum Abschluss bringen und unseren endgültigen Entwurf auf den Mond bringen können!"

Und Mitstudent Kyle Hoult-Ellingworth sagt: "Wir sind alle begeistert, das Projekt zu starten, wir denken, dass diese Gelegenheit mit OHB eine perfekte Brücke zwischen unserem Master-Studium und dem Einstieg in die professionelle Raumfahrtindustrie darstellt."

Die OHB System AG ist eines der drei führenden Raumfahrtunternehmen in Europa. Sie gehört zum börsennotierten Hightech-Konzern OHB SE, in dem rund 2.400 Fach- und Führungskräfte an wichtigen europäischen Raumfahrtprogrammen arbeiten. Der kommerzielle Mikro-Mond-Lander von OHB ist ein Beispiel für die Revolution im Raumfahrtsektor des 21. Jahrhunderts - eine Ära, die oft als "Space 4.0" oder "New Space" bezeichnet wird und in der private Unternehmen heute eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Satelliten und Trägerraketen spielen.

Dieser Wandel wird durch die kommerziellen Möglichkeiten, die der Betrieb im Weltraum bietet, getrieben und durch technologische Fortschritte ermöglicht, welche wiederum zu kleineren, kostengünstigeren und leistungsfähigeren Raumfahrzeugen führen.

Dr. Nigel Bannister, Professor an der Universität Leicester von der Abteilung für Physik und Astronomie sagte: "Ich freue mich sehr für unsere Studenten, dass sie ihre Reise mit OHB antreten, es ist eine wirklich fantastische Leistung. Das Ziel des MSc-Kurses Space Explorations ist es, die Absolventen mit den Fähigkeiten und Kenntnissen auszustatten, die von der Industrie in dieser Ära des "New Space" benötigt werden. Die Zusammenarbeit mit OHB und Blue Horizon wird sicherstellen, dass diese Studenten zu den Besten einer neuen Generation von Raumfahrtwissenschaftlern und -ingenieuren gehören."

Günther Hörbst
Leiter Unternehmenskommunikation
 
OHB SE
Karl-Ferdinand-Braun-Str. 8
28359 Bremen
Tel.: +49 421 2020-9438
Mobil: +49 171 1931041
E-Mail: guenther.hoerbst@ohb.de
Web: www.ohb.de
 
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