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Schweizer Skigebiete schmelzen dahin

    Hamburg (ots) -     NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland: Treibhauseffekt zerstört langfristig ein Viertel aller Schweizer Skigebiete / 2,5 Milliarden Mark weniger Wintertourismus-Einnahmen pro Jahr prognostiziert

    In den kommenden 50 Jahren wird sich die Anzahl
der schneesicheren Wintersportorte im Alpenraum als Folge der
Klimaveränderungen um ein Viertel verringern: von derzeit 195 auf
144. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland in seiner
Februar-Ausgabe unter Berufung auf eine Studie des Schweizer
Nationalfonds. Schneesicher werden dann nur noch Skigebiete über
1.500 Metern Meereshöhe sein.
    
    Die Folgen für die betroffenen Schweizer Wintersportgebiete, die
hauptsächlich in den Kantonen Wallis und Graubünden liegen, werden
gravierend sein: Da mehr als die Hälfte der Skitouristen dem
Skigebiet fernbleiben würden, wenn es nicht schneesicher ist, wird
der sich Wintertourismus auf höher gelegene Regionen konzentrieren
und dort zu noch stärkeren Umweltbelastungen als bisher führen.
Finanziell gesehen, erwartet die betroffenen Gebiete im Gegensatz zur
globalen Erwärmung dann ein eisiges Klima: Die Einnahmen aus dem
Wintersport werden um etwa 40 Prozent zurückgehen. Das entspricht
jährlich einem Verlust von rund 2,5 Milliarden Mark. Da auch das
Ausweichen auf den Sommertourismus auf Grund von häufigeren
Erdrutschen und Muren als Folge des Treibhauseffektes keine
Alternative ist, müssen wohl viele heute noch touristisch genutzte
Gebiete aufgegeben werden.
    
    
ots Originaltext: NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland
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