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Aktuelle Perspektiven der Migrationsforschung: Internationale PhD Spring School an der Universität Osnabrück

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Die Uni Osnabrück wird zu einem internationalen Treffpunkt junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Migrationsforschung: Vom 14. bis 17. April findet am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) die PhD Spring School “Production of Migration“ statt.

034/2026 30.3.2026

Aktuelle Perspektiven der Migrationsforschung

Internationale PhD Spring School an der Universität Osnabrück

Die Uni Osnabrück wird zu einem internationalen Treffpunkt junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Migrationsforschung: Vom 14. bis 17. April findet am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) die PhD Spring School “Production of Migration“ statt.

Organisiert von Promovierenden für Promovierende, bringt die Veranstaltung 46 Teilnehmende aus 22 Universitäten in 15 Ländern zusammen – unter anderem aus Argentinien, Australien, Indien, Südafrika und europäischen Ländern. Die Spring School findet im Rahmen des an der Universität Osnabrück angesiedelten DFG-Sonderforschungsbereichs „Produktion von Migration“ (SFB 1604) statt, der sich der Frage widmet, wie und mit welchen Folgen Migration gesellschaftlich hergestellt wird.

Die Teilnehmenden erwartet ein intensiver Austausch im Rahmen eines vielfältigen Programms, an dem renommierte internationale Migrationsforschende als Vortragende, Workshopleitende und Kommentierende mitwirken. Zu den Höhepunkten zählen die Vorträge von Prof. Dr. Nina Glick Schiller (University of Manchester) und Prof. Dr. Valentina Mazzucato (Maastricht University), die zu bedeutenden Stimmen der internationalen Migrationsforschung zählen.

Neben Vorträgen, Workshops, Paper- und Posterpräsentationen bietet die Spring School auch Formate jenseits klassischer akademischer Settings: So wird der Dokumentarfilm Derrière le soleil (Behind the Sun)im Hasetorkino gezeigt, gefolgt von einer Diskussion mit dem tunesischen Regisseur Dhia Jerbi. Exkursionen zum gemeinnützigen Osnabrücker Verein EXIL e.V. sowie zur Erinnerungsstätte Baracke 35 an der Landwehrstraße ermöglichen zudem Einblicke in die lokale Praxis der gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse rund um Migration und schaffen Verbindungen zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Inhaltlich decken die Beiträge der Promovierenden ein breites Spektrum ab – von Arbeitsmigration und Transnationalismus über Fragen von Zugehörigkeit, Gender und Intersektionalität bis hin zu Flucht, Asylpolitik und zivilgesellschaftlichem Engagement. In einer Zeit, in der Migration zunehmend politisiert und problematisiert wird, legt die Spring School besonderen Wert auf eine reflexive Perspektive. Diese ist auch zentral für den Sonderforschungsbereich „Produktion von Migration“. Die Forschenden setzen sich dabei unter anderem kritisch mit ihrer eigenen Forschungspraxis, ihren Annahmen, Methoden und migrationsbezogenen Kategorien auseinander.

In Kooperation mit dem PhD Network des europäischen Migrationsforschungsnetzwerks IMISCOE widmet sich die Veranstaltung zudem gezielt den Herausforderungen und Perspektiven von Forschenden in frühen Karrierephasen. Neben Fragen wissenschaftlicher Karrierewege stehen auch Themen wie intellektuelle Neugier und Freude an der Forschung im Fokus.

„Nach Monaten der Vorbereitung freue ich mich sehr auf die Spring School, auf die internationale Gruppe von Promovierenden und auf die spannenden Diskussionen, die aus dieser Vielfalt an Perspektiven entstehen werden“, sagt Mitorganisatorin Yasemin Okay, die im Rahmen des SFB 1604 zur Produktion und Verhandlung von Zugehörigkeit und Geschlecht in türkisch-deutschen Moscheegemeinden promoviert. Ko-Organisatorin Isabel Hoffmann, die im SFB zur EU-Migrationsdiplomatie promoviert, betont: „Uns war es wichtig, nicht nur ein starkes wissenschaftliches Programm zu gestalten, sondern auch Räume zu schaffen, die über die Universität hinausweisen und Austausch zwischen Wissenschaft, Kunst und Zivilgesellschaft ermöglichen.“

An einigen Veranstaltungen – darunter die Hauptvorträge und die Filmvorführung – können alle Interessierten teilnehmen.

Veranstaltungshinweis:

Die Hauptvorträge und die Filmvorführung, die im beigefügten Programm farblich hervorgehoben sind, stehen allen Interessierten offen.

Weitere Informationen für die Medien:

Isabel Hoffmann und Prof. Dr. Christine Lang, Universität Osnabrück

E-Mail: isabel.hoffmann@uni-osnabrueck.de und christine.lang@uni-osnabrueck.de

https://www.uni-osnabrueck.de/imis

https://www.uni-osnabrueck.de/sfb1604

Organisationsteam der PhD Spring School: Can Yasemin Okay, Isabel Hoffmann, Homaira Rahnoma, Thea Kruse, Xin Wang, Prof. Dr. Christine Lang und Prof. Dr. Helen Schwenken.

E-Mail: SFB1604-irtg@uos.de

Website: http://phdschool.producingmigration.org/

Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Neuer Graben / Schloss, 49076 Osnabrück
Tele.: +49 541 969 4516
E-Mail:  oliver.schmidt@uni-osnabrueck.de
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Dokument:  034_PM_IMIS_SpringSchool_März_2026.docx
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