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Universität Osnabrück

Sprachlernassistenz Osnabrück: Unterstützung für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler

Die Universität Osnabrück setzt mit der „Sprachlernassistenz Osnabrück“ ein starkes Zeichen für Bildungsgerechtigkeit und unterstützt geflüchtete Kinder beim schnellen Erwerb der deutschen Sprache.

Sprachlernassistenz Osnabrück: Unterstützung für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler

Projekt der Forschungsstelle Mehrsprachigkeit der Universität Osnabrück

Bedingt durch zahlreiche gewalttätige Konflikte weltweit kommen weiterhin viele Kinder und Jugendliche nach Osnabrück, die noch nicht ausreichend Deutsch sprechen, um erfolgreich am Schulunterricht teilnehmen zu können. Dies erschwert ihnen das Lernen und das Ankommen in Deutschland zusätzlich.

Die Forschungsstelle Mehrsprachigkeit der Universität Osnabrück setzt hier an und unterstützt geflüchtete Kinder und Jugendliche in schulischen Betreuungsangeboten dabei, dass ihr Spracherwerb im Deutschen möglichst rasch gelingt. Zu diesem Zweck wird nun die „Sprachlernassistenz Osnabrück“ als Service-Learning-Projekt weitergeführt und bis Herbst 2028 durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.

Bereits im Jahr 2016 engagierte sich die Forschungsstelle für eine schulische Integration von damals überwiegend aus Syrien geflüchteten Schülerinnen und Schülern. In den vergangenen Jahren lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Unterstützung ukrainischer Kinder und Jugendlicher.

Im Rahmen des Projekts erweitern Studierende der Universität Osnabrück ihre Kompetenzen im Bereich Sprachförderung in einem vorbereitenden Blockseminar. Anschließend begleiten sie als sogenannte „Sprachlernassistent:innen“ geflüchtete Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Partnerschulen in der Region Osnabrück beim Erwerb der deutschen Sprache. Dabei werden sie sowohl von erfahrenen Lehrkräften an den Schulen als auch durch das Projektteam fachlich betreut und unterstützt.

„Gezielte sprachliche Bildung und Förderung ist zentral für Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe“, sagt Prof. Dr. Katharina Nimz von der Uni Osnabrück. „Mit der Sprachlernassistenz schaffen wir eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Ausbildung unserer Studierenden und der Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund ihrer Fluchterfahrungen vor enormen sprachlichen und anderen Herausforderungen in ihrer neuen schulischen Umgebung stehen.“

Bereits mehr als 140 Studierende waren bislang im Projekt aktiv und konnten neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler sowohl im Einzelsetting als auch im Klassenkontext fördern. Aktuell ist die neunte Kohorte von Sprachlernassistenten an den Schulen im Einsatz. Die Rekrutierung der nächsten Kohorte ist für Sommer 2026 geplant.

Interessierte Schulleitungen und Lehrkräfte aus der Region erhalten weitere Informationen unter: sla-os@uos.de.

Weitere Informationen für die Medien:

Prof. Dr. Katharina Nimz, Universität Osnabrück

Institut für Germanistik

E-Mail: katharina.nimz@uni-osnabrueck.de

Cornelia Achenbach, Universität Osnabrück
Kommunikation und Marketing / Redakteurin
Neuer Graben 29/Schloss, 49074 Osnabrück

E-Mail: cornelia.achenbach@uni-osnabrueck.de

Weiteres Material zum Download

Dokument:  20_Sprachlernassiste~ebruar_2026_kn.docx
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