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Bayer: Krise in der Apotheke

Berlin (ots) - Bayer, der Name steht weltweit für Arzneimittel made in Germany. Doch die Monsanto-Übernahme hat dem Konzern unter Verbrauchern ein Imageproblem beschert. Die Risiken beim Magenmittel Iberogast riefen zuletzt sogar die Politik auf den Plan. In den Apotheken wächst die Unzufriedenheit, wie der Branchendienst APOTHEKE ADHOC unter Berufung auf eine APOSCOPE-Umfrage berichtet.

Knapp jeder dritte der mehr als 500 befragten Apothekenmitarbeiter gab an, dass sich Bayer im Vergleich zur Vergangenheit verschlechtert hat. Von den Inhabern sehen sogar 55 Prozent den Aspirin-Hersteller auf einem negativen Kurs. Kein Konkurrent schneidet so schlecht ab wie die Nummer 1 unter den OTC-Herstellern in Deutschland.

Vor allem die Lieferausfälle haben das Vertrauen in die Marke beim Fachpersonal erschüttert. In puncto Lieferfähigkeit landet der Konzern mit Abstand auf dem schlechtesten Platz. Befragt, welche Hersteller ihnen in diesem Zusammenhang besonders negativ in Erinnerung sind, nannten 62 Prozent der Inhaber spontan Bayer.

Auch beim Außendienst, den Konditionen und Retouren sowie den Werbematerialien wird Bayer schlechter als der Durchschnitt benotet. Positiv bewertet werden dagegen das Portfolio, die Produktinformationen sowie das Fortbildungsangebot.

Zumindest auf seinen guten Namen kann Bayer sich noch verlassen. Auf die ungestützte Frage, welche fünf OTC-Hersteller ihnen zuerst in den Sinn kommen, nannten 59 Prozent der Befragten Bayer. Nur Ratiopharm (74 Prozent) und Hexal (63 Prozent) wurden häufiger genannt. Weitere prominente Vertreter sind Bionorica (45 Prozent) und Stada (29 Prozent).

Zu den wichtigsten Themen der APOSCOPE-Befragung zählen Portfolio, Außendienst, Produktinformation, Werbematerial, Konditionen, Lieferfähigkeit, Retourenregelung, Kommunikation sowie Schulungs- und Fortbildungsangebote. Die Studie kann unter http://ots.de/fem791 bestellt werden.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter: http://ots.de/kufWjY

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