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Bundesagentur für Arbeit (BA)

BA legt Finanzbericht für drittes Quartal 2004 vor: Bundeszuschuss voraussichtlich kaum höher als geplant

Nürnberg (ots)

- Einnahmen im dritten Quartal erneut geringer als erwartet
   - Ausgaben noch stärker unter Sollwert
   - Finanzierungssaldo entsprechend nicht weiter gestiegen -
     Ausblick aufs Jahresende trotz bestehender Risiken optimistisch
"Am Ende des dritten Quartals 2004 zeichnet sich eine spürbare
Entspannung der finanziellen Situation der Bundesagentur für Arbeit
(BA) ab. Der Zuschussbedarf der BA wird voraussichtlich nur wenig
über dem im Haushaltsplan 2004 vorgesehenen Wert von 5,2 Milliarden
Euro liegen", so das Fazit des Finanzvorstands Raimund Becker bei der
Vorstellung des Finanzberichts für das dritte Quartal 2004. Dies ist
vor allem Folge der neuen Steuerung der BA. Die weiter gewachsenen
Einnahmeausfälle konnten durch Einsparungen auf der Ausgabenseite
kompensiert werden. "Bei der Zielerreichung sind wir auf einem guten
Weg. Die Ausrichtung der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf Wirkung und
Wirtschaftlichkeit hat hierauf entscheidenden Einfluss", erklärte
Vorstandsmitglied Heinrich Alt die Ausgabenbegrenzung in den ersten
neun Monaten des Jahres.
Das Defizit bei den Einnahmen habe im bisherigen Jahresverlauf von
Quartal zu Quartal zugenommen, erläuterte Becker. Ende September
lagen die Einnahmen mit 36,081 Milliarden Euro um 1,218 Milliarden
Euro oder 3,3 Prozent unter dem Sollwert. Innerhalb des dritten
Quartals sei aber eine Stabilisierung der Soll-Ist-Abweichung
erkennbar. Hauptgrund der Mindereinnahmen seien geringere
Beitragseinnahmen. Diese resultierten aus weniger Beitragspflichtigen
zur Arbeitslosenversicherung und aus geringeren Pro-Kopf-Beiträgen.
Die Ausgaben konnten auf 41,215 Milliarden Euro begrenzt werden.
Das sind 1,624 Milliarden Euro oder 3,8 Prozent weniger als geplant.
Der Ausgabenverlauf war nicht kontinuierlich: Während die
Minderausgaben im zweiten Quartal insgesamt rückläufig waren, sind
sie in den Sommermonaten stark gestiegen. Der Schwerpunkt der
Einsparung bildeten die disponiblen Bereiche, vor allem die
Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsförderung und die
Verwaltungsaufwendungen. Das Arbeitslosengeld bewegte sich etwa auf
dem Niveau der Soll-Werte. Dagegen waren die Ausgaben für die
Förderung der Selbstständigkeit bis Ende September um fast ein
Drittel höher als vorgesehen; diese Entwicklung war nicht
vorauszusehen.
Für das vierte Quartal gebe es aber noch eine Reihe Risiken, die
nicht abschließend beurteilt werden können, schätzte Becker ein. Dazu
gehören beispielsweise Unwägbarkeiten bei den Beitragseinnahmen, die
Inanspruchnahme von Förderleistungen für Existenzgründungen sowie die
Aufwendungen, die erforderlich werden, um die Verpflichtungen aus dem
Ausbildungspakt zu erfüllen.
Den Quartalsbericht finden Sie im Internet unter:
www.arbeitsagentur.de > Service von A bis Z > Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit > Presseinformationen > Presseinfo 94
Eine Gesamtübersicht der bisher erschienenen Presseinformationen
   der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter
http://www.arbeitsagentur.de/vam/?content=/content/supertemplates/Con
tent.jsp&navId=219
Dieser Pressedienst wird herausgegeben von:
Bundesagentur für Arbeit
Presseteam
Regensburger Strasse 104
D-90478 Nürnberg
E-Mail:  zentrale.presse@arbeitsagentur.de
Tel.: 0911/179-2218
Fax:  0911/179-1487

Original-Content von: Bundesagentur für Arbeit (BA), übermittelt durch news aktuell

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