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ARD und ZDF koordinieren Berichterstattung zum Papst-Besuch

    München (ots) - ARD und ZDF werden beim Besuch Papst Benedikt XVI. in Bayern vom 9. bis 14. September dieses Jahres nicht in Konkurrenz treten, sondern sich in der Berichterstattung abwechseln. Dies ist das Ergebnis einer Übereinkunft, die zwischen den Programmdirektoren Dr. Günter Struve (ARD) und Dr. Thomas Bellut (ZDF) sowie dem Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks, Dr. Gerhard Fuchs, getroffen wurde. Der BR werde während der Reise des Papstes durch den Freistaat für die Zulieferungen zum Ersten zuständig sein, erklärte Fuchs, der zum Gesamtkoordinator ARD/ZDF benannt wurde.

    Zwar werden die Ankunft des Papstes auf dem Flughafen München und die Fahrt durch die Innenstadt sowie die große Eucharistiefeier auf dem Gelände der Neuen Messe München am Sonntag, 10. September 2006, parallel ausgestrahlt, doch an den darauffolgenden Tagen teilen sich ARD und ZDF die Reisestationen auf. Das ZDF wird am Montag den Gottesdienst aus Altötting übertragen. Das Erste übernimmt danach die Übertragung von den Besuchsorten Regensburg und Freising. "Dass die zentralen Ereignisse am Wochenende parallel gesendet werden, ist mit Blick auf den besonderen Stellenwert einer Papst-Reise nach Bayern vertretbar", erklärten Bellut und Struve übereinstimmend.  Bei der Planung für die umfangreiche Berichterstattung soll Hand in Hand gearbeitet werden, dies gilt auch für die Bereitstellung von Kamera- und Produktionskapazitäten, um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen.

    Im Vorfeld der Reise wird Papst Benedikt XVI. beiden Sendern für ein gemeinsames Interview zur Verfügung stehen. Es wird am Sommersitz des Papstes, Castel Gandolfo, aufgezeichnet und soll parallel kurz vor der Ankunft des Papstes in München im Hauptabendprogramm von ARD und ZDF ausgestrahlt werden. Moderiert wird das Gespräch von Gerhard Fuchs und Thomas Bellut.

    BR, ARD und ZDF einigten sich außerdem darauf, dass das Bayerische Fernsehen von der Papst-Reise an allen Tagen überwiegend live berichten wird. "Unsere Zuschauer im Sendegebiet erwarten, dass wir zu einem Besuch des Papstes in seiner Heimat noch mehr bieten als die beiden großen nationalen Sendeanstalten", erklärte Fuchs in München.

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