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WESTFALEN-BLATT: Kommentar zur Grünen Woche

Bielefeld (ots)

Am Freitag demonstrieren die Bauern, tags darauf die Tier- und Naturschützer - beide getrennt. Das ist normal. Angesichts der Themen, die anstehen, ist es für beide wichtig, dass sich erst einmal genug Anhänger hinter den Parolen versammeln. So lautstark und weithin sichtbar wie das derzeit geschieht, dürfte es Bevölkerung und Politik schwer fallen, noch wegzusehen.

Landwirtschaft geht alle an - nicht nur, weil Nahrungsmittel zum Überleben gebraucht werden. Die Bauern nutzen Ressourcen wie Boden, Luft und Wasser, die allen gehören. Weiter berührt die Tiermast grundlegende moralische Fragen. Andererseits kann es den Verbrauchern auch in den Städten nicht gleichgültig sein, wenn die Zahl der Höfe und der Beschäftigten in der Landwirtschaft immer weiter sinkt.

Gesetze können das Problem nur zum Teil lösen. Nach den Protesten ist die Zeit, Gesprächsfäden wieder aufzunehmen. Ein großer Tisch ist notwendig, damit außer den Bauern, Verbrauchern und Politikern auch die Nahrungsindustrie und der Handel Platz nehmen. Ein großer Tisch - und viele kleine lokale Tische.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Bernhard Hertlein
Telefon: 0521 585-262
wb@westfalen-blatt.de

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