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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Marco Reus

Bielefeld (ots) - Auf dem Fußballfeld ist Marco Reus eine große Nummer. Da brilliert er mit großartiger Schusstechnik, tanzt locker die Gegner aus. Gehofft hat er wohl, dass ihm das auch im Straßenverkehr auf Dauer gelingt. Nicht ohne Grund. Schließlich wurde er in den vergangenen Jahren fünf Mal geblitzt, ohne dass das Fehlen des Führerscheins aufgefallen ist. Zudem hatte er angeblich bei einer Kontrolle sogar einen gefälschten Führerschein dabei. Dazu gehört kriminelle Energie, für die er nicht belangt wurde. Weshalb nicht? Wurde hier gemauschelt? Nur gut, dass das bislang so erfolgreiche Dribbling durch die Bürokratie endlich gestoppt wurde. Peinlich und verharmlosend aber ist das von Dortmunds Geschäftsführer Watzke gezeigte Verständnis für die Verfehlungen des Stars. Für den dürfte die Geldbuße die kleinste Sorge sein. Mehr schmerzen wird Reus, dass er lange keinen Führerschein machen und nicht mehr selbst ans Steuer darf. Und das ist auch gut so. Marco Reus, der ein Vorbild für viele Jugendliche ist, hat sich bewusst jahrelang über Gesetze hinweggesetzt. Mit Dummheit ist das keinesfalls zu entschuldigen.

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