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29.12.2001 – 09:01

EUROFORUM Deutschland GmbH

Pressemitteilung zur 6. Handelsblatt-Jahrestagung "Stahlmarkt 2002" / Amerikas Stahl-Sonderweg gefährdet gesamte Branche

    Düsseldorf    Düsseldorf (ots)

Trotz der schlechten weltwirtschaftlichen Lage
sieht die deutsche Stahlindustrie verhalten optimistisch in das Jahr
2002 und erwartet weitere Zuwachsraten. Schon 2001 wurde eine
Zuwachsquote von knapp zwei Prozent bei der Stahlverwendung
verzeichnet. Verunsichert wird der deutsche und internationale
Stahlmarkt durch die Empfehlung der amerikanischen International
Trade Commission (ITC) an US-Präsident Bush, je nach Produkt
Schutzzölle und Quoten auf Stahleinfuhren in den amerikanischen Markt
zu verhängen. Darüber hinaus verstärkt die amerikanische
Stahlindustrie die Abschottung ihres Binnenmarktes durch
Handelsklagen wie jüngst die Antidumping-Klagen gegen Kaltfeinblech
aus zwanzig Ländern. Die Folgen der amerikanischen Einfuhrhemmnisse
trägt aber die internationale Stahlindustrie. Nur durch erhebliche
Preisnachlässe können die zurückgewiesenen Stahlmengen andere
Absatzmärkte finden und senken so das Preisniveau auf ein nicht mehr
vertretbares Maß.
    
    Die 6. Handelsblatt-Jahrestagung "Stahlmarkt 2002" (19. und 20.
Februar 2002, Berlin) greift diese und weitere Chancen und Risiken
der deutschen und internationalen Stahlindustrie auf. Neben globalen
Wettbewerbsstrategien werden Potenziale für den Stahlhandel - zum
Beispiel durch E-Commerce - thematisiert und verschiedene
Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten für den Werkstoff Stahl
aufgezeigt.
    
    Über die deutsche Stahlindustrie im Zeitalter der Globalisierung
spricht Prof. Dr. Dieter Ameling (Präsident der
Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzender des Vereins Deutscher
Eisenhüttenleute). Erfolgsfaktoren und -Strategien für den globalen
Wettbewerb führt Dr. Ulrich Middelmann (Vorstandsvorsitzender
ThyssenKrupp Steel AG) am Beispiel des Marktführers vor.
Zukunftspotenziale für den Werkstoff Stahl veranschaulicht Josef von
Riederer (Präsident Eurometal, Vorsitzender des Bundesverbandes
Deutscher Stahlhandel). Prof. Dr. Ing. Heinrich Flegel (Leiter
Forschung und Technologie DaimlerChrysler AG) stellt verschiedene
Anwendungen von Leichtbaukonzepten in der Automobilindustrie vor. Die
vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von Stahl in der Bauwirtschaft
werden auch Thema sein.
    
    (2157 Zeichen)
    
    Handelsblatt
    Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in
deutscher Sprache. Mehr als 250 Redakteure, Korrespondenten und
ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle,
umfassende und fundierte Berichterstattung. Handelsblattleser gehören
zu den Entscheidern und Meinungsmachern der deutschen Wirtschaft. 85
Prozent sind Selbstständige oder leitende Angestellte, jeder Dritte
ist Geschäftsführer oder Vorstandsmitglied. Mit einer verkauften
Auflage von über 166.000 Exemplaren (IVW-Durchschnitt 2000) erreicht
das Handelsblatt weit mehr als 600.000 Leser.
    
    
ots Originaltext: EUROFORUM Deutschland GmbH
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