BDI Bundesverband der Dt. Industrie

Bundespräsident Rau überreicht Preis für gesellschaftliches Engagement von Unternehmen - Preise gehen nach München und Tettnang

    Berlin (ots) -
    
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    Bundespräsident Johannes Rau verlieh heute im Rahmen einer
Festveranstaltung im Schloss Bellevue den Preis "Freiheit und
Verantwortung". Der Preis prämiert herausragendes bürgerschaftliches
Engagement von Unternehmen, durch das gesellschaftliche Probleme
nachhaltig gelöst werden sollen - auch bekannt als "Corporate
Citizenship". Der Bundespräsident ist Schirmherr der Initiative
"Freiheit und Verantwortung", die diesen Preis ausgelobt hat. Diese
Initiative ist Ende des Jahres 2000 von den Spitzenverbänden der
Wirtschaft, dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der
Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), dem Deutschen
Industrie- und Handelkammertag (DIHK), dem Zentralverband des
Deutschen Handwerks (ZDH) und der WirtschaftsWoche gegründet worden
mit dem Ziel, gesellschaftliches Engagement von Unternehmen zu
fördern.
    
    Mehr als 100 deutsche Unternehmen hatten sich bis Ende Juli 2001
um den Preis beworben. Die Unternehmen kommen aus allen Branchen,
Bereichen und Regionen Deutschlands. Kleine und mittlere Unternehmen
machen nahezu die Hälfte der Bewerbungen aus. Der Preis wird in den
drei Kategorien kleine, mittlere und große Unternehmen vergeben. Die
Preise gehen dieses Jahr an:
    
    * Xynias, Wetzel, von Büren Werbeagentur GmbH, München, mit dem
        Projekt "Tatendrang" in der Kategorie kleine Unternehmen,
    * VAUDE Sport, Tettnang, mit dem Projekt VAUDE Kinderhaus, und
    * BMW AG, München, mit dem Projekt Schulen im gesellschaftlichen
        Verbund.
    
    Im Rahmen des Wettbewerbes Freiheit und Verantwortung packen
Unternehmen laut BDI-Präsident Rogowski mit mutiger Eigeninitiative
zentrale gesellschaftliche Probleme an und lösen sie überzeugend.
"Die Idee des bürgerlichen Engagements muss daher weiter verbreitet
und vorangetrieben werden", so ZDH-Präsident Dieter Philipp.
    
    "Mit den Projekten dokumentieren die Preisträger das Interesse von
Unternehmen und Verbänden, noch stärker daran mitzuwirken,
Orientierung zu geben und das Vertrauen in die Soziale
Marktwirtschaft zu stärken," meinte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt
anlässlich der Preisverleihung.
    
    WirtschaftsWoche-Chefredakteur Stefan Baron betonte während der
Veranstaltung, die Unternehmen dürften nicht nur mehr Freiheit
fordern. Sie müssten zugleich auch bereit sein, mehr Verantwortung zu
übernehmen. Baron: "Sonst wird es nichts mit dem mehr an Freiheit."
    
    Nicht nur die Sieger sondern auch die für die Prämierung
nominierten neun Projekte wurden von der Jury als sehr gut bewertet.
Sie umfassen die Themen wirtschaftsnahe Schulausbildung,
Informations- und Kommunikationstechniken für Behinderte und Kranke,
Kinderhäuser für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, den Kampf
gegen Kindesmissbrauch, Minderung des Pflegenotstandes und Werbung
für den Freiwilligendienst. Dabei erfüllen alle genannten Projekte
die Kriterien, eines möglichst dauerhaften gesellschaftlichen
Engagements mit inhaltlicher Breiten- und Tiefenwirkung unter
Beteiligung einer möglichst hohen Anzahl von Mitarbeitern des
Unternehmens.
    
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