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20.09.2019 – 14:55

NDR Norddeutscher Rundfunk

Joachim Böskens wird Direktor des NDR Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern - NDR Verwaltungsrat bestätigt neue Führung für die Tagesschau

Joachim Böskens wird Direktor des NDR Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern - NDR Verwaltungsrat bestätigt neue Führung für die Tagesschau
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Hamburg (ots)

Joachim Böskens wird zum 1. Dezember 2019 Direktor des NDR Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern. Er folgt auf Elke Haferburg, die in den Ruhestand geht. Joachim Böskens ist derzeit stellvertretender Direktor und Chefredakteur des Landesfunkhauses. Der Verwaltungsrat des Norddeutschen Rundfunks nahm am Freitag, 20. September, den entsprechenden Personalvorschlag von Intendant Lutz Marmor an. Der NDR Landesrundfunkrat Mecklenburg-Vorpommern hatte bereits am 9. September 2019 zugestimmt.

Lutz Marmor, NDR Intendant: "Joachim Böskens verfügt über große journalistische Erfahrung und kennt Mecklenburg-Vorpommern aus seiner langjährigen Tätigkeit im Landesfunkhaus. Als trimedialer Programmchef und stellvertretender Direktor des Landesfunkhauses hat er erfolgreich Verantwortung für das Programm übernommen und seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt. Joachim Böskens bringt alle Voraussetzungen mit, um das Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern auf seinem erfolgreichen Kurs zu halten."

Joachim Böskens (52) stammt aus Hannover. Nach seinem Studium der Politik, Psychologie und des öffentlichen Rechts an der Universität Kiel kam er 1989 zum NDR, zunächst als Freier Mitarbeiter der Welle Nord in Schleswig-Holstein. 1994 wurde er Redakteur im Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern und war danach in Hamburg als Referent des NDR Hörfunkdirektors und als Chef vom Dienst bei NDR 2 tätig. Von 2001 bis 2002 war er Programmdirektor beim privaten "Hitradio Antenne Niedersachsen". 2003 kehrte Böskens als Programmbereichsleiter Hörfunk in das NDR Landesfunkhaus in Schwerin zurück und wurde dort 2011 Chefredakteur Hörfunk, Fernsehen, Online und stellvertretender Funkhausdirektor.

NDR Verwaltungsrat bestätigt neue Chefredaktion von ARD-aktuell

Marcus Bornheim (45) soll ab dem 1. Oktober 2019 die Redaktion ARD-aktuell in Hamburg leiten. Der NDR Verwaltungsrat hat seiner Ernennung zum Ersten Chefredakteur zugestimmt. ARD-aktuell ist beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg angesiedelt. Marcus Bornheim, der vom BR kommt, war Zweiter Chefredakteur ARD-aktuell und Stellvertreter des Ersten Chefredakteurs Dr. Kai Gniffke, der als Intendant zum SWR wechselte.

Die Funktion des Zweiten Chefredakteurs von ARD-aktuell soll zum 1. Oktober 2019 Dr. Helge Fuhst (35) übernehmen. Er kommt vom WDR und ist derzeit ARD-Programmgeschäftsführer beim Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix von ARD und ZDF.

In die Chefredaktion von ARD-aktuell rückt zum 1. Oktober 2019 auch Juliane Leopold (36) als Chefredakteurin Digitales auf, die wie bisher die Leitung des Online-Angebots tagesschau.de innehaben wird.

Der NDR Verwaltungsrat hat am Freitag den entsprechenden Vorschlägen von NDR Intendant Lutz Marmor zugestimmt.

Ulf Birch, Vorsitzender des NDR Verwaltungsrats: "Der Verwaltungsrat ist davon überzeugt, dass das neue Führungstrio mit der richtigen Mischung aus Kontinuität und Wandel den anhaltenden Erfolg der wichtigsten Nachrichtenformate der ARD gewährleisten kann. Täglich vertrauen Millionen Menschen auf die Angebote der Tagesschau im Fernsehen und im Netz. Mit der neu aufgestellten Chefredaktion wird ARD-aktuell dieser Verantwortung und damit dem öffentlich-rechtlichen Kernauftrag auch im digitalen Wandel weiter gerecht. Die künftige Führung stärkt mit journalistischer Erfahrung und Innovationsenergie die Nachrichtenkompetenz der ARD im Dienst der Nutzerinnen und Nutzer - egal ob sie sich bei Tagesschau, Tagesthemen und tagesschau24 oder bei tagesschau.de und der Tagesschau-App informieren."

Marcus Bornheim wurde in Bad Honnef geboren. Er besuchte die Journalistenschule Berlin und studierte in Bonn Politische Wissenschaften, Wirtschaftsgeschichte und Soziologie. Nach freier Mitarbeit beim WDR und BR war er ab 2004 Fernsehkorrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin. 2011 wurde er Redaktionsleiter Wirtschaft im Bayerischen Rundfunk. Er moderierte das ARD-Wirtschaftsmagazin "plusminus". Seit April 2017 ist Marcus Bornheim Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell.

Dr. Helge Fuhst wurde in Hannover geboren. An der Leibniz Universität Hannover studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Sein Volontariat absolvierte Fuhst beim NDR. 2012 wurde er Moderationsredakteur bei den ARD-Tagesthemen in Hamburg. 2013 wechselte er zum WDR als persönlicher Referent des Intendanten und später zusätzlich stellvertretender Leiter der Intendanz. 2014 wurde er an der TU Chemnitz promoviert. Seit Januar 2018 ist er ARD-Programmgeschäftsführer von Phoenix und dort auch als Moderator tätig.

Juliane Leopold stammt aus Halle an der Saale. Sie schloss 2011 ihr Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie der Filmwissenschaft an der FU Berlin ab. Sie war seit 2012 Redakteurin bei Zeit Online/ Die Zeit. Danach wurde sie Chefredakteurin von BuzzFeed Deutschland in Berlin. Seit 2016 arbeitete sie freiberuflich als Beraterin für Digitale Strategien. Sie konzipierte Social-Media-Strategien, z. B. für ARD-aktuell, die Deutsche Welle und den SWR, und begleitete deren Praxiseinführung. Seit Juli 2018 ist Juliane Leopold Redaktionsleiterin von tagesschau.de.

ARD-aktuell ist eine Gemeinschaftseinrichtung aller neun Landesrundfunkanstalten mit Sitz beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg. Die zentrale Fernseh- und Online-Nachrichtenredaktion produziert die Tagesschau, die Tagesthemen und das Nachtmagazin für das Erste Deutsche Fernsehen. Die Redaktion ist auch für tagesschau.de, die Tagesschau-App und den Informationskanal tagesschau24 verantwortlich.

Um die Nachrichtenproduktion auch den Bedürfnissen von Nutzerinnen und Nutzern anzupassen, die sich vermehrt über neue digitale Plattformen informieren, entsteht für ARD-aktuell beim NDR in Hamburg-Lokstedt ein neues crossmediales Nachrichtenhaus, das für moderne Arbeitsabläufe konzipiert wurde. Es soll Ende 2019 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.

Pressefotos unter www.ARD-Foto.de

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