NDR Norddeutscher Rundfunk

Grundstein für NDR Hörfunk-Neubau gelegt

    Hamburg (ots) -

    Bitte beachten Sie die Sperrfrist: 3. Mai 2002, 13.00 Uhr

    Der NDR hat heute (3. Mai) in Hamburg den Grundstein für seinen
Hörfunk-Neubau gelegt. Auf einer rund 1,4 Hektar großen Teilfläche
zwischen Mittelweg und Rothenbaumchaussee sollen in einem ersten
Bauabschnitt die Programme N-JOY, NDR 2 und NDR Radio 3 neue Studios
bekommen.
    
    "Dieses Projekt zeigt erneut: Der NDR ist ein im Kern gesundes
Unternehmen, die Balance zwischen Zentrale und Region stimmt", so NDR
Intendant Prof. Jobst Plog bei der Grundsteinlegung. Nachdem der
Sender in den zurückliegenden Jahren nicht zuletzt in seinen
Landesfunkhäusern kräftig investiert habe, sei es jetzt an der Zeit,
auch den Stammsitz an der Rothenbaumchaussee weiter zu entwickeln und
bauliche Provisorien zu beseitigen, die noch aus der unmittelbaren
Nachkriegszeit stammten.
    
    Lutz Freitag, der Vorsitzende des NDR Verwaltungsrats, bezeichnete
die geplante Bebauung als gleichermaßen wirtschaftlich,
architektonisch wie städtebaulich überzeugende Lösung.
    
    Ole von Beust, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt
Hamburg, wies auf die herausragende Bedeutung des NDR sowohl für
Hamburg wie für ganz Norddeutschland hin: "Der NDR ist und bleibt der
wichtigste Radioanbieter im Norden - genauso wenig aus der Hansestadt
wegzudenken wie die Traditions-Verlagshäuser."
    
    Der erste Bauabschnitt wird eine Hauptnutzfläche von knapp 4.700
m2 aufweisen. Die Baukosten werden mit rund 32 Millionen Euro
beziffert, hinzu kommt die technische Ausstattung, die mit rund zwölf
Millionen Euro kalkuliert ist. Für die Radiomacher des NDR wird ab
Ende 2003 ein neues Zeitalter beginnen. N-JOY, derzeit noch an der
Bebelallee in gemieteten Räumen untergebracht, wird dann auf das NDR
Stammgelände ziehen. Zum selben Zeitpunkt wird NDR Radio 3 - als
letztes Hörfunk-Programm des NDR - digitalisiert und auch NDR 2 mit
erneuerter digitaler Technik aus modernen Studiogebäuden senden. In
einem späteren Bauabschnitt sollen auch für NDR 90,3 und für NDR Info
neue Studios entstehen.
    
    Der Entwurf war im vergangenen Jahr in einem städtebaulichen
Wettbewerb gefunden worden: Sechs renommierte Architekturbüros waren
damals aufgefordert, attraktive und wirtschaftliche Lösungsvorschläge
für die künftige Bebauung auszuarbeiten. Die verschiedenen Konzepte
wurden von einer hochrangig besetzten Jury unter Leitung des
Hamburger Architekten Prof. Karsten Brauer bewertet. Jury-Mitglieder
waren u.a. Oberbaudirektor Jörn Walter, Wolfgang Schmietendorf,
Bauderzernent im Bezirk Eimsbüttel, und Abgeordnete der Eimsbütteler
Bezirksversammlung. Nach einmütiger Auffassung der Jury erwies sich
die Arbeit des Architekturbüros Schweger & Partner (Hamburg) am Ende
als beste Lösung.
    
    Sowohl die Villa Mittelweg 50 wie auch das erst kürzlich
renovierte Rolf-Liebermann-Studio werden in die künftige Bebauung
integriert. Überdies bietet sich mit den Neubauten die Chance, das
Medienunternehmen NDR der Öffentlichkeit stärker zugänglich zu
machen.
    
    Die Grundstein-Kassette, die am Seil eines Baukranes im Fundament
des Neubaus versenkt wurde, enthält u.a. ein Tonband mit einer
historischen Aufnahme des einstigen NWDR Chief Controllers Hugh
Carleton Greene, eine CD mit aktuellen Radio-Nachrichten und
Tageszeitungen aus allen vier Staatsvertragsländern des NDR. An der
Grundsteinlegung nahmen rund 180 geladene Gäste teil. Ihr Kommen
zugesagt hatten u.a. Bürgerschaftspräsidentin Dr. Dorothee
Stapelfeldt, die Senatorinnen Dr. Dana Horáková und Birgit
Schnieber-Jastram sowie Dr. Jürgen Mantell, Leiter des Bezirksamts
Eimsbüttel.
    
    Pressefotos vom Modell der geplanten Bebauung, Lagepläne und
Computersimulationen von Ansichten stellen wir Ihnen auf Wunsch gern
über Leonardo zur Verfügung.
    
ots Originaltext: NDR
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Martin Gartzke
NDR-Pressestelle
Rothenbaumchaussee 132
D-20149 Hamburg
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