NDR Norddeutscher Rundfunk

"Jud Süss - Ein Film als Verbrechen?"
Einladung zur Pressevorführung des Doku-Dramas

    Hamburg (ots) -


    Sendetermine: Freitag, 21. September, 22.15 Uhr auf ARTE
                          Donnerstag, 4. Oktober, 23.00 Uhr im Ersten

    Ein Star des "Dritten Reiches" steht 1949 in Hamburg vor Gericht: der Regisseur Veit Harlan. Er ist angeklagt, mit seinem Film "Jud Süss" ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Im Gewand der historischen Erzählung hetzte das Werk perfide gegen die Juden. 20 Millionen Deutsche sahen den Film; für SS-Leute, Polizisten, KZ-Schergen gehörte er zum Pflichtprogramm. Nun, vor Gericht, lehnt Harlan jede Verantwortung ab.

    Kann man mit einem Spielfilm ein Verbrechen begehen? Wer trägt die Verantwortung für das kollektive Werk? Mit diesen Fragen setzt sich das dokumentarische Prozessdrama "Jud Süss - Ein Film als Verbrechen?" auseinander - in Filmausschnitten, Interviews und Spielszenen. Unter der Regie von NDR-Redakteur Horst Königstein, der gemeinsam mit Joachim Lang auch das Buch schrieb, entstand eine vielschichtige Studie über moralische Schizophrenien, Zwang und Schuld. In den Hauptrollen: Axel Milberg als Veit Harlan und Florian Martens als Staatsanwalt Kramer.

    Wir freuen uns, "Jud Süss - Ein Film als Verbrechen?" vorstellen und mit Ihnen diskutieren zu können am

    Montag, 20. August, 12.00 Uhr,     Strafjustizgebäude, Saal 378, 2. Stock, Sievekingplatz 3,     Hamburg-Neustadt

    Als Gesprächspartner erwarten Sie der Hauptdarsteller Axel Milberg, der Regisseur Horst Königstein, der Ko-Autor Joachim Lang, die Interview-Partnerin und Tochter Veit Harlans Maria Körber, der Publizist, Autor und Prozess-Beobachter von 1949 Ralph Giordano, die NDR-Fernsehfilmchefin Doris J. Heinze, der Geschäftsführer von ARTE Deutschland Dr. Klaus Wenger sowie die ARTE-Beauftragte des NDR Ulrike Dotzer.

    Wenn Sie kommen möchten, melden Sie sich bitte telefonisch (040/4156-2300) an. Bitte bringen Sie wegen der Sicherheitsvorschriften im Strafjustizgebäude diese Einladung und Ihren Presseausweis zur Vorführung mit!

    Mit freundlichen Grüßen

    Iris Bents                        Christiane Hinz              
    NDR-Pressestelle              Pressestelle ARTE Deutschland


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