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(Sperrfrist 18.00 Uhr) Von Beust und Plog beim NDR Jahresempfang: Elbphilharmonie-Vertrag jetzt perfekt

    Hamburg (ots) - "Die Elbphilharmonie ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Norddeutschen Rundfunk auf kulturellem Gebiet", so Ole von Beust, der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, beim Jahresempfang des NDR am Mittwoch (12. September) in Hamburg. "Mit dem NDR Sinfonieorchester erhält die Elbphilharmonie ein Residenzorchester von Weltrang. Das haben zuletzt die umjubelten Gastspiele in New York belegt, die ich selbst miterlebt habe", so von Beust weiter. NDR Intendant Prof. Jobst Plog konnte in seiner Rede endgültig grünes Licht für das Kooperationsprojekt vermelden. "Der NDR Verwaltungsrat hat dem Elbphilharmonie-Vertrag jetzt zugestimmt - ein wichtiges Aufbruchsignal für die Kultur in Hamburg und weit darüber hinaus! Wir freuen uns darauf, künftig in einem der international besten Konzertsäle eine neue Heimat für das NDR Sinfonieorchester zu finden."

    NDR Intendant Prof. Jobst Plog brachte weitere positive Nachrichten für den Standort Hamburg von der gerade zu Ende gegangenen ARD-Tagung in Köln mit: "Der NDR produziert in Hamburg mit ARD-aktuell die Tagesschau, die unangefochten meistgenutzte Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Die ARD Intendanten haben den NDR beauftragt, das Digitalangebot Eins Extra zu erweitern und den Nachrichtenanteil dort auszubauen. Am Freitag werde ich den NDR Rundfunkrat über unsere Pläne unterrichten." Der NDR bekenne sich zum Standort seiner Zentrale und bringe dies auch durch bedeutende Investitionsentscheidungen zum Ausdruck. Zu ihnen zählte Plog aktuell insbesondere die neuen Hörfunkgebäude am Rothenbaum, für die Ende August Richtfest gefeiert wurde.

    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Dienstag bezeichnete Plog als klares Bekenntnis zum bewährten dualen System. "Der Politik bleibt es dauerhaft verwehrt, den Gebührenhebel anzusetzen, um medienpolitische Vorstellungen durchzusetzen", so Plog. Den vom höchsten deutschen Gericht ausdrücklich vorgeschlagenen Weg, die Gebührenentwicklung künftig an einen Preissteigerungsindex zu koppeln, bewertete Plog als "überaus vernünftigen Vorschlag".

    Landesfunkhaus-Direktorin Maria von Welser wies in ihrem Grußwort auf den großen Erfolg hin, den der Stadtsender NDR 90,3 im Hörfunk und das "Hamburg Journal" im Fernsehen verzeichnen können: "Schon vor drei Jahren hat uns eine vergleichende Untersuchung des Hans-Bredow-Institutes über Hamburger Radiosender attestiert: Mehr Hamburg-Information als bei NDR 90,3 bekommen sie nirgends. Wir haben auch bei der letzten Marktanalyse den Marktanteil ausgebaut - auf 24,1 Prozent, den höchsten Wert in der Geschichte des Senders. 427 000 Menschen hören täglich das Programm." Auch das "Hamburg Journal" könne sich freuen über steigende Beliebtheit: "Die Hauptausgabe um 19 Uhr 30 liegt im ersten Halbjahr 2007 bei 21,5 Prozent Marktanteil, die 18-Uhr-Ausgabe in diesem August bei sensationellen 14, 6 Prozent und 'Rund um den Michel', mit den liebevoll erzählten Geschichten aus der Hansestadt bei 11,9 Prozent."

    Knapp 600 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Sport waren der Einladung von Intendant Plog und Landesfunkhaus-Direktorin von Welser gefolgt und in das Produktions- und Sendezentrum des NDR Fernsehens in Hamburg-Lokstedt gekommen.

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