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21.05.2019 – 09:49

Albert-Schweitzer-Verband der Familienwerke und Kinderdörfer

Sternstunden im Kinderdorf

Sternstunden im Kinderdorf
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Die Kinder und Eltern im "Sternstundenhaus" des Albert-Schweitzer-Familienwerks Bayern e.V. freuen sich über einen neuen Spielplatz der Stiftung Kinderförderung von PLAYMOBIL

Im Kinderdorf "Sternstundenhaus" im mittelfränkischen Rückersdorf wurde vergangenen Freitag ein neuer Spielplatz eingeweiht. Der alte war so morsch gewesen, dass er aus Sicherheitsgründen abgerissen werden musste. Den neun Kindern zwischen vier und 18 Jahren fehlten kreative Bewegungs- und Spielmöglichkeiten direkt vor dem Haus.

Die Stiftung Kinderförderung von PLAYMOBIL reagierte und stellte dem Kinderdorf des Albert-Schweitzer-Familienwerks Bayern e.V. ein neues Spielgerät mit Rutsche, Turm, Kletterelementen und Sandkasten zur Verfügung.

Für Klein und Groß

Damit berücksichtigt der Spielplatz die Bedürfnisse der Kleineren und Größeren. "Ich fühle mich hier so wohl wie ein Kängurubaby im Beutel der Kängurumutter", strahlte dann auch die 11-jährige Marisa, die gleich die Chill-Ecke einnahm, während die Kleinen mit Begeisterung an ihrer ersten Sandburg bauten. "Es ist sehr wichtig, dass die Jüngeren eine sichere Möglichkeit zum Klettern und Spielen in der Nähe des Hauses haben", betont Kinderdorfvater Hermann Mayer. "Es fördert die Selbstständigkeit und Interaktion der Kinder untereinander, wenn nicht ständig ein Erwachsener dabeisteht. Trotzdem haben wir unsere Schützlinge immer im Blick."

Ein Zuhause für traumatisierte Kinder

Auf die Kinder geben die Eltern und unterstützenden Erzieherinnen und Erzieher besonders acht. "Einige von ihnen haben Schlimmes erlebt", erzählt Mayer. Über einzelne Schicksale möchte er zum Schutz der Mädchen und Jungen nicht sprechen. Er fasst vorsichtig zusammen, dass die Familien der Kinder aus verschiedenen Gründen überfordert gewesen seien. Die Kinder wurden vom Jugendamt dem Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern e.V. zur Obhut übergeben. Im Sternstundenhaus finden sie familiennahe Strukturen, Ruhe und Geborgenheit - und auch der neue Spielplatz sorgt für ein Stück Normalität.

"Wir freuen uns, wenn Kinder spielen und lachen und dabei Leid und Kummer vergessen können. Dann macht unsere Arbeit Sinn", betont Florian Löffler von der Stiftung Kinderförderung von PLAYMOBIL. Ziel des Engagements der Stiftung ist es, Kindern und Jugendlichen eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen.

Seit über 60 Jahren unterstützen die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke hilfsbedürftige Kinder und Erwachsene. Der Bundesverband mit Sitz in Berlin vertritt die Vereine in 10 Bundesländern mit rund 500 Einrichtungen. Schwerpunkt sind die Kinderdörfer, darüber hinaus gibt es Kinder- und Jugendhilfe, Familienhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderungen und alte Menschen.

Die Stiftung Kinderförderung von PLAYMOBIL wurde 1995 von Horst Brandstätter (1933-2015) gegründet. Er war Inhaber der Brandstätter Gruppe zu der auch die Marke PLAYMOBIL gehört. Ziel der gemeinnützigen Stiftungsarbeit ist es Kindern und Jugendlichen eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen. Schwerpunkt der Arbeit sind dabei die Felder Bildung, Aktivität, Kreativität und Kultur.

Birgit Thierer 
Öffentlichkeitsarbeit und Projektförderung

Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern e. V.
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80637 München
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