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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Ackerland wird immer teurer NRW entzieht Bauern ihre Existenz CAROLIN nIEDER-eNTGELMEIER

Bielefeld (ots) - In keinem anderen Berufsstand wird so viel gemeckert wie in der Landwirtschaft. Das trifft wohl erst recht auf Bauern in OWL zu, schließlich sind wir Ostwestfalen ja deutschlandweit als Meckerpötte bekannt. Landwirte haben im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen jedoch allen Grund dazu, weil ihre Existenz nicht mehr nur Spielball von Witterung und Politik, sondern auch von Investoren geworden ist. Die explodierenden Preise für Ackerland sind für Bauern spätestens dann ein Problem, wenn sie ihre Hofgrößen anpassen müssen. Der Bodenerwerb wird entweder unmöglich oder entzieht ihnen Kapital für Investitionen und damit die Grundlage für den Fortbestand familiengeführter Betriebe. Doch solange die Landesregierung Flächenfraß weiter fördert und so die Verkleinerung der Landwirtschaftsfläche billigend in Kauf nimmt, werden die Preise für Ackerland weiter in die Höhe schnellen. Die Landesregierung sorgt mit der Verknappung von Ackerflächen nicht nur dafür, dass künftig mehr Lebensmittel im Ausland angebaut werden müssen, sondern vor allem dafür, dass der Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe fortschreitet.

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