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Neue Westfälische (Bielefeld): Gesundheitsrisiken beim Sport Eigenverantwortung gefragt PETER STUCKHARD

Bielefeld (ots) - Der Museumsdirektor in den besten Jahren, der die ersten Schritte einer Bergwanderung mit Freunden nicht übersteht, der Manager, der vom Joggen nicht nach Hause zurückkehrt, der Fußballer, der auf dem Platz zusammenbricht: Der plötzliche Herztod bleibt die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Spektakulär sind die Fälle, in denen Bilder von der Dramatik des Geschehens zeugen. Die entstehen meist bei größeren Sportereignissen mit vielen Kameras. Sie täuschen darüber hinweg, dass Amateursportler viel gefährdeter sind als ihre Kameraden im Spitzensport. Das hat das Projekt "Sport mit Herz" erkannt. Es bietet allen Aktiven in der Region die Möglichkeit, wenigstens einmal den Stand ihrer Risikofaktoren kennenzulernen. Soweit Kinder und Jugendliche betroffen sind, stehen die Vereine in der Pflicht. Angeborene Herzfehler müssen ohne Wenn und Aber beim Sportlernachwuchs ausgeschlossen werden. Bei Erwachsenen sieht die Situation anders aus. Die Verantwortung für die eigene Gesundheit kann man nicht mit dem Mitgliedsantrag oder dem Anmeldezettel für den nächsten Volkslauf abgeben. Natürlich darf man für 30 Euro keine umfassende Untersuchung des Herz-Kreislauf-Systems erwarten. Aber immerhin kann man dem plötzlichen Herztod Paroli bieten.

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