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phoenix Mein Ausland: Schrecklich schöne Einsamkeit - Mit dem letzten Postschiff nach Sankt Helena - Sonntag, 06. August 2017, 21.45 Uhr

Bonn (ots) - Diese Insel ist wie eine Kolonie im Weltraum - so hat man St. Helena einmal beschrieben. Steiler Fels mitten im Südatlantik, im Nirgendwo zwischen Angola und Brasilien, die nächste Insel hunderte Kilometer entfernt. Kein Wunder, dass die Briten sie zur Gefängnisinsel für ihre gefürchtetsten Feinde machten - Napoleon war der prominenteste Verbannte auf St. Helena. Heute leben auf der Insel 4500 Menschen, unter ihnen Nachfahren der Verbannten. Und einzigartige Tiere und Pflanzen - Reste urtümlicher Farnwälder etwa, die es sonst nirgendwo mehr gibt.

Noch immer ist es nicht leicht auf die Insel zu gelangen. Die "RMS St. Helena", eines der letzten königlich-britischen Postschiffe, ist die einzige regelmäßige Verbindung zur Außenwelt. Vom südafrikanischen Kapstadt aus fünf Tage Kurs Nordwest - erst dann taucht die Insel vor dem Bug des Schiffes auf. Und es fährt nur alle drei Wochen. Die Einwohner warten deshalb oft sehnsüchtig auf seine nächste Ankunft - oder brechen in Panik aus, wenn sich der Fahrplan ändert.

Bald könnte die Welt da draußen erheblich näher rücken, denn auf St. Helena soll ein Flughafen eröffnet werden. Dann wird die "RMS St. Helena" überflüssig sein. ARD-Korrespondent Thomas Denzel begleitet sie auf einer ihrer vermutlich letzten Reisen.

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