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phoenix-Thema: Die Welt im Schuldensumpf - Donnerstag, 6. März 2014, 09.45 Uhr

Bonn (ots) - Die globale Schuldenuhr tickt unaufhörlich weiter. In Chicago, USA, wurden im vergangenen Jahr 40 Schulen geschlossen, um Geld einzusparen und die Stadt vor der Pleite zu retten. Die Stadt Essen hatte 2013 einen Schuldenberg von drei Milliarden Euro. Im Defizitranking liegt Japan weit vorne, aber auch Deutschland belegt einen Platz unter den ersten zehn. Wie gehen die Regierungen mit Schulden um? Warum werden es immer mehr? Würde ein europäischer Finanzminister helfen, den Staaten aus der Krise zu helfen? Die phoenix-Reporter Michael Krons und Klaus Weber begeben sich auf Spurensuche im Schuldensumpf.

Gibt es Unterschiede zwischen guten und schlechten Schulden? Moderator Klaus Weber spricht mit Prof. Carl-Christian von Weizäcker, der die Menschen auffordert, mehr Schulden zu machen. Der Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln sieht Schulden per se nicht als etwas schlechtes. Ganz im Gegenteil, eine Lösung der Krise ist für den Wirtschaftswissenschaftler auch durch höhere Kreditaufnahme möglich. Finanzexpertin Gertrud Traud, eine der wenigen Frauen, die als Chefvolkswirtin in der Finanzwelt arbeitet, erklärt Weber die Finanzströme der Frankfurter Börse. Sie sieht im Schuldenstand solange kein Problem, solange man seine Schulden bedienen könne. Ob dies zukünftig bestehen wird, daran zweifeln Kritiker schon lange. Moderator Michael Krons hat den Dozenten der Universität Bonn für Internationale Wirtschaftspolitik Prof. Manfred Neumann vor der Skyline des Frankfurter Bankenviertels zu Gast. Er spricht unter anderem mit ihm über die Schuldenspirale der Staaten und die Occupy Bewegung in Frankfurt.

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