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PHOENIX - Programmhinweis - INTERNATIONALER FRÜHSCHOPPEN: "Reformstau, Streit und Euro - Pflegefall Europa?" - Sonntag, 29. Juli 2012, 12.00 Uhr

Bonn (ots) - Es ist noch nicht lange her, da galt die EU als ein Glücksfall, als einzigartige wirtschaftliche und politische Partnerschaft europäischer Staaten: Frieden, Stabilität und Wohlstand, die Steigerung des Lebensstandards und die Einführung einer einheitlichen europäischen Währung waren die Markenzeichen. Jetzt steht alles auf dem Prüfstand: die Staatsschuldenkrise fordert einen Krisengipfel nach dem anderen. Immer größere Milliardensummen sind im Spiel und doch ist niemand zufrieden. Die nordeuropäischen Kreditgeber scheinen niemals genug zu zahlen und die südeuropäischen Schuldner verübeln den Geldgebern die Reformauflagen. Die neuen Beitrittsländer im Südosten kämpfen anscheinend vergeblich gegen Kriminalität, Korruption und Behördenwillkür. Brüssel verschickt blaue Briefe gleich in Serie. Andere Länder wie Dänemark möchten an ihren Grenzen am liebsten wieder Schlagbäume aufstellen. Und Großbritannien bleibt ohnehin der große Europa-Skeptiker.

Was ist von Europa noch übrig? Ist die europäische Idee einer Wertegemeinschaft am Ende? Kann die Staatsschuldenkrise beherrscht werden? Ist die Zeit der großen Europa-Politiker vorbei, wird Europa von Krämer-Seelen regiert? Was ist notwendig, die EU durch die größte Krise ihrer Geschichte zu steuern?

Darüber diskutiert der 1943. INTERNATIONALE FRÜHSCHOPPEN. Zu Gast bei Judith Schulte-Loh sind u.a.:

   - Alessandro Alviani, La Stampa (Italien)
   - Tomas Lundin, Svenska Dagbladet (Schweden)
   - Aurora Minguez, Radio Nacional de Espana (Spanien)
   - Peter Pauls, Kölner Stadt-Anzeiger (Deutschland)
   - Pascal Thibaut, Radio France International (Frankreich) 

Im Anschluss an die Gesprächsrunde können Zuschauer bei "Internationaler Frühschoppen nachgefragt" Fragen an die Runde im Studio richten. WDR 5, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk strahlen den "Internationalen Frühschoppen" sowie "Frühschoppen nachgefragt" live von 12.00 bis 13.00 Uhr aus. Deutsche Welle TV und Tagesschau24 strahlen zeitversetzt aus.

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