PHOENIX

PHOENIX-Programmhinweis für Sonntag, 5. März 2000

    Köln (ots) -
    
    11.00 Uhr PHOENIX-Zeitzeuge: Richard von Weizsäcker
    Ulrich Wickert im Gespräch mit Richard von Weizsäcker
    
    Richard von Weizsäcker war von 1984 bis 1994 der 6.
Bundespräsident.
    Doch schon vor seinem Präsidentenamt hatte sich der Sohn einer
bekannten Juristen- und Theologenfamilie einen Namen gemacht. Nach
einem Ausflug in die Wirtschaft ging Weizsäcker in die Politik. Er
machte in der CDU schnell Karriere und wurde im Juni 1981 zum
Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt. Im Mai 1984 folgte dann
die Wahl zum Bundespräsidenten. Hier setzte Weizsäcker Akzente vor
allem bei der Aussöhnung mit den Osteuropäern. Als sich die deutsche
Einigung abzuzeichnen begann, plädierte Weizsäcker für Behutsamkeit
beim Zusammenwachsen. Der Bundespräsident von Weizsäcker gilt nach
übereinstimmender Einschätzung als 'Glücksfall' in der deutschen
Nachkriegsgeschichte.
    Ulrich Wickert hat die politischen, aber auch persönlichen
Stationen mit Richard von Weizsäcker in 90 Minuten analysiert. Das
Gespräch geht auf die Jugendzeit von Weizsäckers im Dritten Reich,
seine Militärzeit und auf den Prozess gegen seinen Vater ein.
Intensiv befragt Wickert den Alt-Bundespräsidenten zu seinem
Verhältnis zur CDU und den Parteien, ebenso wie zu deren
Finanzausstattung.
    
    20.15 Uhr Geheimnisse unserer Welt - Wunderbare Welt
    Expedition zum Dach des Dschungels
    
    "Ein ganzer Kontinent ist bisher unentdeckt geblieben, nicht auf
der Erde, sondern 40 Meter über ihr. Dort wartet reiche Beute auf
jeden , der alle Hindernisse überwindet und die Gipfel der
Dschungelbäume erklimmt", so beschrieb vor fast hundert Jahren der
Naturforscher William Bebe die letzte große Herausforderung für
Abenteurer und Entdecker. Unbekannt wie ein fremder Planet war bis
vor wenigen Jahren der Wipfelbereich des Regenwaldes, bis eine
Handvoll junger Wissenschaftler begann, die Geheimnisse dieser
isolierten Welt zu lüften. Ein Kamerateam der National Geographic
Society begleitete die Forscher bei ihrer gefährlichen Expedition zum
Dach des Dschungels. Zu den Pionieren des in luftiger Höhe gehört
Nalini Nadkarni. Seit 17 Jahren erklimmt sie die Urwaldriesen Costa
Ricas mit einfachsten Mitteln. Eine selbstentworfene Konstruktion aus
Zwille und Angelrute ermöglicht es ihr, ein Kletterseil bis auf
dreißig Meter Höhe zu katapultieren. Das Seil wird an der Angelschnur
über einen starken Ast gezogen und ist die einzige Sicherung.
Ansonsten verlässt sich die Biologin auf ihren Mut,
Bergsteigeerfahrung und ihre viel benutzten Steigklemmen. Ihr
besonderes Interesse gilt dem ungewöhnlichen Beziehungsgeflecht
zwischen Baumgiganten und Aufsitzerpflanzen. Die Ergebnisse ihrer
Forschung revolutionierten weltweit die Erkenntnisse über den
Regenwald als Lebensraum.
    
    Auf eine einzige Tierart hatte es der Tierfilmer Neil Rettig
abgesehen, als er den Riesenbäumen von Surinam und Guayana zu Leibe
rückte. Sein Ziel war es, die Harpyie, die größten Adler der Welt, zu
filmen. Bereits vor 25 Jahren waren ihm die ersten Bilder des
seltenen Raubvogels gelungen. Bei seinem zweiten Dreh ging es ihm
allem darum, das Aufwachsen und Flüggewerden einer jungen Harpyie
festzuhalten. Sechs Monate harrte Rettig in seinem Baumhaus in der
Nähe des Adlerhorstes aus, bis er die entscheidenden Aufnahmen bekam.
    
    Neue 4-teilige Reihe
    23.15 Uhr Auf den Spuren Alexanders des Großen
    1. Teil: Der Sohn der Götter
    
    Von seinem kleinen Königreich Mazedonien aus eroberte er im 3.
Jahrhundert vor Christi fast die halbe Welt. Alexander der Große:
Weltherrscher und Genie, mutig und klug, aber auch grausam und
unerbittlich. Er unterwarf die alten Kulturen des nahen und mittleren
Ostens und drang in einem beispiellosen Eroberungsfeldzug bis nach
China vor. Am Ende seines Lebens hatte er ein Weltreich errichtet -
da war er gerade 33 Jahre alt. Wer war dieser Mann? Was trieb ihn an?
Welche Bedeutung hat er heute noch? Der britische Fernsehjournalist
Michael Wood geht diesen Fragen in dieser vierteiligen Dokumentation
nach. Zu Fuß, im Auto, zu Pferd, mit Boot, Bahn und Hubschrauber
folgt er den Spuren Alexanders des Großen. Es ist eine Reise von rund
35.000 Kilometern und sie führt an die Orte berühmter Schlachten, in
abgeschiedene Wüstenoasen und in die Katakomben Alexandrias. Orte, an
denen sich Alexander aufhielt. Wood erzählt von der Gedankenwelt des
Herrschers und Eroberers, von seiner Überzeugung, im Auftrag der
Götter zu handeln und von den niederen Motiven wie Rache und
Machtgier.
    Im ersten Teil beginnt die Reise im mazedonischen Verghina, wo
Alexanders Vater Philipp ermordet wurde und führt über die Türkei,
den Libanon, Palästina und Israel ins ägyptische Alexandria. Von dort
geht es in die Wüstenoase Siwah. Hier rief Alexander die Götter an
und ließ sich per Orakel bestätigen, was er schon längst wusste: Er
ist der Sohn der Götter.
    
ots Originaltext: PHOENIX
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Dokumentation von Michael Wood
Rückfragen: PHOENIX Kommunikation, Telefon 0221-220-8477, Fax
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