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Eine wunderbare Nachkriegsfreundschaft: 3sat zeigt den Dokumentarfilm "Alles wegen Omi"

Clara Haupt, die Großmutter des Filmemachers, 1957 auf der Fähre nach England. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/3sat/Michael Teutsch"
Clara Haupt, die Großmutter des Filmemachers, 1957 auf der Fähre nach England. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/3sat/Michael Teutsch"

Mainz (ots) -

Montag, 25. Juni 2018, 22.25 Uhr, 3sat
Erstausstrahlung 

Zwei Familien, eine deutsche und eine schottische, führen eine bis heute andauernde Freundschaft, die aus einer Einladung zu einem Weihnachtsessen im Berlin der Nachkriegszeit entstand. 3sat zeigt "Alles wegen Omi", die persönliche Geschichte des Dokumentarfilmers Michael Teutsch, am Montag, 25. Juni 2018, um 22.25 Uhr in der "Dokumentarfilmzeit".

An Heiligabend 1955 lud Clara Haupt, die Großmutter des Regisseurs, den 24-jährigen schottischen Besatzungssoldaten Alex Hodge zum Weihnachtsessen in die Wohnung der Familie in Berlin-Schöneberg ein: der Beginn einer wunderbaren und ungewöhnlichen Freundschaft. Fortan kam der junge Soldat fast jedes Wochenende zu Besuch. Und auch als er 1957 nach Schottland zurückkehrte, brach die Verbindung nicht ab. Bald reisten Oma Clara und Enkel Michael zu den Hodges nach Glasgow, weitere gegenseitige Besuche folgten - jahrzehntelang.

Die persönliche Geschichte, die Regisseur Michael Teutsch erzählt, hat neben der persönlichen auch eine politische Bedeutung, denn beide Familien nahmen, jenseits aller Abneigungen und Vorurteile ehemaliger Kriegsgegner, den europäischen Verständigungsgedanken vorweg und leben ihn bis heute. Michael Teutsch über seinen Film "Alles wegen Omi": "Mit jener Einladung meiner Großmutter, die noch in den letzten Kriegstagen ihren Ehemann verloren hatte, setzte sie ein Zeichen für Verzeihen und Neubeginn. Ressentiments gegen Deutsche gab es auch in Schottland, allerdings bei Weitem nicht so ausgeprägt wie in England. Meine Berliner Familie wurde als Botschafter guten Willens behandelt und angenommen. Die Begegnungen, das Aufeinanderzugehen und Freundschaftschließen unserer Familien nahm sicher einen Gedanken vorweg, der später Europa vereinen sollte."

"Alles wegen Omi" als Video-Stream im 3sat-Pressetreff: https://ly.zdf.de/9fO/

Ansprechpartnerin: Claudia Hustedt, Telefon: 06131 - 70-15952; 
Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de 

Fotos zum Film sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/dokumentarfilmzeit

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