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3sat: Änderungen
Sonntag, 24. Februar 2002

    Mainz (ots) -

    Sonntag, 24. Februar 2002 /                    Woche 09/02

    Das Zeichen für Stereoton streichen:

    9.15  Ludwig van Beethoven: Klaviersonate c-Moll, op. 111        

    ARD/MDR

    Ergänzten Ausdruck und Text einfügen:

    9.45                  Literatur im Foyer                                      

    ARD/SWR/3sat
                              Der Wolf im Schafspelz
                              Oder: Die Stasi am Prenzlauer Berg
                              Sascha Anderson und der Verrat
                              Mit Sascha Anderson, Peter Böthig, Carl Corino,
                              Bert Papenfuß
                              u.a.
                              Moderation: Martin Lüdke
                              Erstausstrahlung

    Das "Arschloch", von Wolf Biermann ganz überraschend in die Dankesrede zum Büchner-Preis platziert, schlug wie eine Bombe ein. "Sascha Arschloch": Gemeint war Sascha Anderson, Dichter und lange Jahre Schwungrad der Dissidentenszene am berühmten Prenzlauer Berg in Ost-Berlin. Anderson, der 1986 nach West-Berlin ausreisen durfte beziehungsweise musste, war ein Stasi-Spitzel. Jetzt, nach langen Jahren des Schweigens, präsentiert Sascha Anderson seine Lebensgeschichte.

    Das Buch von Sascha Anderson erscheint Ende Februar im Kölner DuMont Verlag und wird vorher unter Verschluss gehalten. "Literatur im Foyer" darf in der öffentlichen Aufzeichnung am 20. Februar darüber berichten. Die Teilnehmer der Veranstaltung kennen das Buch, haben sich aber dazu verpflichtet, nur in "Literatur im Foyer" von ihren Kenntnissen Gebrauch zu machen.

    (Diese Ergänzung gilt auch für die Nachtwiederholung am Mi., 27.2., 3.00 Uhr)

    Programm in der Zwischenzeit wie ausgedruckt.

    Ursprüngliches Programm beachten:

    14.00      Berliner Begegnungen                                                        
3sat
                  Bischof Wolfgang Huber zu Gast bei Engelbert Sauter

    Wolfgang Huber, Landesbischof von Berlin-Brandenburg, wird 1942 in Straßburg geboren. Er studiert Theologie in Heidelberg, Göttingen und Tübingen, arbeitet als Vikar und Pfarrer in Württemberg und ist von 1968 bis 1980 stellvertretender Leiter der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg. 1972 habilitiert er sich mit der Schrift "Kirche und Öffentlichkeit" für Systematische Theologie. Ab 1980 lehrt er Sozialethik an der Universität Marburg, ab 1984 Systematische Theologie an der Universität Heidelberg. Seit 1994 ist Wolfgang Huber Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg. Gemeinsam mit seinem katholischen Amtskollegen Georg Kardinal Sterzinsky erhält er 1999 den Comenius-Preis für soziales Engagement. 2001 wird er Mitglied des Nationalen Ethikrats, der sich mit Fragen der Gentechnik und des Embryo-nenschutzes befasst.

    Gastgeber Engelbert Sauter spricht mit Wolfgang Huber unter anderem über religiöse Bildung in deutschen Schulen, über Terrorismus, über das Verhältnis von Kirche und Politik und die Rolle der Kirche in der Gentechnik.

    (Diese Änderung gilt auch für die Nachtwiederholung um 2.35 Uhr
      sowie für die Wiederholung am Mo., 4.3., 10.15 Uhr)

    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den VPS-Zeiten.


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