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18.12.2003 – 11:56

Axel Springer SE

Attraktion in der neuen Ullstein-Halle in Berlin: Zwei Gemälde des Künstlers Klaus Fußmann wurden installiert

    Berlin (ots)

Seit dieser Woche schmücken zwei großformatige
Gemälde des Künstlers Klaus Fußmann die Ullstein-Halle - die neue
Veranstaltungshalle der Axel Springer AG in Berlin. Rechtzeitig vor
der offiziellen Eröffnung der Axel Springer Passage und der
Ullstein-Halle am 13. Januar 2004 wurden die beiden Ölgemälde
"Berlin-Mitte" (4 x 6 Meter) und "Landschaft Uckermark" (4 x 4 Meter)
installiert.
    
    Bildende Kunst spielt in den Gebäuden von Axel Springer seit je
eine Rolle. So hatte der Verlagsgründer Axel Springer 1954/55 den
Eingang seines Hamburger Verlagshauses mit Mosaiken von Wilhelm
Haerlin versehen lassen, Oskar Kokoschka 1958 und 1966 beauftragt,
Hamburg und Berlin zu malen, und er ließ die Repräsentationsräume
seiner Häuser mit Gemälden und Grafiken der letzten drei Jahrhunderte
ausstatten. Der Tradition folgend, wurde zuletzt bei der Errichtung
des Erweiterungsbaus des Hamburger Verlagshauses 1996 der
amerikanische Künstler Frank Stella mit der Gestaltung der
Eingangshalle beauftragt.
    
    Im Jahr 2000 wurde Klaus Fußmann von der Axel Springer AG mit der
künstlerischen Gestaltung der Ullstein-Halle beauftragt. Fast drei
Jahre hat er an den beiden Ölgemälden "Berlin-Mitte" und "Landschaft
Uckermark" gearbeitet. "Die Bilder sollen Rede und Antwort sein:
Stadt und Land. Beide sollen sich ergänzen, das Berlin-Bild und die
brandenburgische Uckermark.", so Klaus Fußmann über seine Arbeiten.
Einerseits eine Stadtlandschaft mit den Türmen des Gendarmenmarkts,
der Domkuppel und dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Anderseits die
farbenprächtige Landschaft Brandenburgs.
    
    Klaus Fußmann hat Eindrücke gesammelt auf den Wohntürmen der
Leipziger Straße und in den Rapsfeldern des Umlands und im ersten
Schritt Entwürfe erstellt. Danach ging er in seiner Atelier-Scheune
in Gelting/Schleswig-Holstein ans Werk. Mit Zentnern von Ölfarbe und
Riesenpinseln bildete er aus der verhaltenen Farbigkeit des Berliner
Häusermeers ein halb realistisches und halb informelles neues Ganzes.
"Etwas zusammengeschrumpft", wie er sagt. Nicht plattes Abbild,
sondern "halb-selbtständiges Bild". Noch stärker abstrahiert das
Uckermark-Motiv. "Alle Formen sind sozusagen wie ein Baukasten
ineinander verschränkbar. Es ist fast kein Naturalismus mehr hier
drin." Wiedererkennbar aber bleibt der Duktus der Gegend nördlich von
Berlin und ihre typische Farbigkeit. "Es ist etwas überhöht", sagt
Fußmann, "aber insgesamt ist es Landschaft."
    
    Der Transport der beiden Bilder von Gelting nach Berlin musste
aufgrund ihrer Größe mit einem Spezial-Spediteur erfolgen. Im ersten
Schritt wurde das Dach der Atelier-Scheune von Fußmann geöffnet, um
die Bilder mit einem Kran auf den Lkw laden zu können. In Berlin
angekommen, mussten sie von zahlreichen Helfern mit Hebebühnen und
Flaschenzügen in der Ullstein-Halle installiert werden.
    
    Zur Eröffnung der Ullstein-Halle und der Axel Springer Passage am
13. Januar 2004 werden die Bilder erstmals der Öffentlichkeit
vorgestellt.
    
    
ots Originaltext: Axel Springer AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:

Dr. Carola C. Schmidt
Tel: + 49 (0) 30 25 91-7 25 23
carola.schmidt@axelspringer.de
    
Diese Presseinformation kann unter www.axelspringer.de abgerufen
werden.

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