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HÖRZU-Umfrage zeigt: 63 Prozent der Fernsehzuschauer fühlen sich durch Filmmusik gestört
43 Prozent verzichten wegen Musik auf bestimmte Filme

    Hamburg (ots) - Zu laut, aufdringlich oder schlicht unpassend -
Filmmusik im Fernsehen wird immer mehr zum Störfaktor. 63 Prozent der
Zuschauer sind von der Musik in Fernsehfilmen genervt. Dies hat eine
repräsentative Umfrage des Programm-Magazins HÖRZU in Zusammenarbeit
mit dem Forsa-Institut ergeben. 43 Prozent der Befragten fühlen sich
von der Filmmusik z. T. so belästigt, dass sie auf bestimmte
Fernsehfilme ganz verzichten.
    
    Hauptkritikpunkt der Fernsehzuschauer, die sich gestört fühlen:
die Lautstärke (54 Prozent). Danach folgen der unpassende Einsatz (48
Prozent) und die schlechte Tonqualität (zwölf Prozent).
    
    Die Devise vieler Regisseure: Neben Dialogen und Musik auch alle
Nebengeräusche zu übermitteln. Nach dem Motto: je lauter, desto
wahrhaftiger. Häufig wird Filmmusik schnell und nachlässig abgemischt
und dafür eine schlechte Qualität in Kauf genommen. Enjott Schneider,
einer der erfolgreichsten deutschen Komponisten für Film und
Fernsehen klagt: "Filmmusik in Deutschland wird von Analphabetismus
und Dilettantismus geprägt (...) Die Pervertierung des TV-Denkens hat
aber längst auch den Kinofilm erreicht."
    
    Mehr dazu in der neuen HÖRZU, ab 6. Juli 2001 im Handel.
    
ots Originaltext: Axel Springer Verlag AG
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