Zurich Gruppe Deutschland

Zurich KMU-Umfrage
Neue Kunden, weniger Kosten und günstige Kredite: Der deutsche Mittelstand läuft rund

Die größten Chancen für deutsche KMU / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/63040 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Zurich Gruppe Deutschland"

Bonn (ots) - Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) blicken optimistisch auf ihre aktuellen Geschäftsentwicklungen und sehen viele Chancen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Laut der dritten jährlichen KMU-Umfrage der Zurich Versicherung setzen sie nach wie vor insbesondere auf die Erschließung neuer Kundensegmente. So sieht im Jahr 2015 ein Drittel der Mittelständler (32 Prozent) die größte Chance für das eigene Unternehmen in der Ansprache neuer Kundenbereiche - rund fünf Prozent mehr als noch im Vorjahr. Ausschlaggebend für die gute Stimmung scheinen aber auch die aktuell günstigen Kreditbedingungen zu sein. So gaben im Vergleich zum Vorjahr nun mehr als doppelt so viele KMU (25 Prozent) an, in den günstigen Kreditbedingungen die größte Chance für ihr Unternehmen zu sehen. Ähnlich viel Potential sehen die Befragten in einer Senkung der Kosten und Spesen. Dies gehörte bereits 2014 zu den Top-Chancen (20,5 Prozent), wurde bei der aktuellen Befragung mit 29 Prozent aber nochmals deutlich stärker bewertet.

Ralph Brand, Vorstandsvorsitzender der Zurich Versicherung betont: "Der deutsche Mittelstand läuft rund. Es ist sehr erfreulich zu sehen, dass deutsche KMU nach wie vor fokussiert und optimistisch in die Zukunft blicken. Damit spiegeln sie den soliden Aufschwung der deutschen Wirtschaft trotz internationaler Finanzmarktturbulenzen insgesamt wider." Interessant sei im Zusammenhang mit den aktuellen Kreditbedingungen vor allem auch, dass die KMU offenbar wieder vermehrt investieren wollen. "Eine gute Nachricht für das deutsche Wirtschaftswachstum", so Brand.

Diversifizierte Lieferketten stimmen Unternehmer optimistisch Durchweg optimistisch stimmen die KMU auch die Diversifikation ihrer Lieferketten. Mehr als zwei Drittel (63,5 Prozent) sind davon überzeugt, dass ein plötzlicher Wegfall ihres Hauptlieferanten keine Auswirkungen für ihren Betrieb hätte. Die Unternehmer gaben an, von keinem einzelnen Lieferanten abhängig zu sein und problemlos mit anderen Lieferanten weiterarbeiten zu können. 14 Prozent sehen nur geringe Auswirkungen auf die Produktion, bis sie einen anderen Lieferanten gefunden haben. Lediglich drei Prozent müssten ihr Unternehmen schließen, da ihr Hauptlieferant für sie unersetzbar ist.

Verminderte Chancen durch aktuelle Gesetzgebung

Weniger Chancen für ihr Unternehmen als noch im vergangenen Jahr sehen die KMU aktuell allerdings durch Änderungen in der Gesetzgebung. Die Zurich Umfrage zeigt, dass nur noch rund 15 Prozent durch die Legislative neue Chancen für ihr Geschäft (2014: 19 Prozent) erwarten. Auch die Akquirierung von Konkurrenten (8 Prozent) und neue Vertriebskanäle (13,5 Prozent) haben offenbar an Bedeutung für deutsche KMU verloren. Beide Themenfelder haben jeweils rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr verloren. Gleichzeitig bleiben für drei von zehn KMU (33,5 Prozent) ein starker Wettbewerb bzw. Dumping-Preise das größte Risiko für das Geschäft (2014: 34 Prozent). Innerhalb der letzten zwölf Monate deutlich zugenommen hat dagegen die Angst vor mangelnder Nachfrage: 29 Prozent und damit elf Prozent mehr als noch im Vorjahr schätzen Nachfrageprobleme als ihr größtes Risiko ein.

Stark abgenommen hat für die KMU gleichzeitig das empfundene Risiko von Naturkatastrophen bzw. unvorhersehbaren Wetterbedingungen. Nur noch vier Prozent der Befragten und damit mehr als dreimal so wenig wie noch im Vorjahr (2014: 13,5 Prozent), sehen hier eine Gefahr für ihren Betrieb.

KMU wiegen sich in vermeintlicher Cyber-Sicherheit

Wenn es um Angriffe aus dem Netz geht, wiegen sich die deutschen KMU nach wie vor in vermeintlicher Sicherheit. Trotz zunehmender Cyber-Attacken auf die IT-Systeme von Unternehmen, empfinden wie bei der Vorjahresumfrage erneut nur knapp neun Prozent der Befragten Cyber-Kriminalität als ein potentielles Risiko für ihren Betrieb. Damit zählt Cyber-Kriminalität weiterhin zu den als am geringsten eingestuften Risiken der KMU. Weiter zugenommen hat dagegen die Angst vor Imageschäden: Knapp 18 Prozent fürchten eine negative Berichterstattung über ihr Unternehmen in den Medien. Seit der Erstumfrage 2013 eine Verdreifachung und damit eine drastische Entwicklung nach oben.

Mit einem Cyber-Angriff konfrontiert, sehen KMU eine daraus resultierende Betriebsunterbrechung und den Diebstahl von Kundendaten als am bedenklichsten für ihr Unternehmen. Für mehr als ein Viertel (27,5 Prozent) der Befragten wäre eine Betriebsunterbrechung etwa durch einen Computervirus oder den Ausfall der Firmenwebseite das schlimmste Angriffsszenario. Fast gleich bedenklich (25,5 Prozent) empfinden KMU den virtuellen Diebstahl von Kundendaten. Gleichzeitig sind aber auch rund 21 Prozent davon überzeugt, dass ihr Unternehmen zu unbedeutend für einen Cyberangriff ist.

Zur Umfrage:

Die internationale Umfrage wurde von der GfK-Gruppe im Auftrag von Zurich vom 21.05. bis 16.06.2015 durchgeführt. Sie umfasst Vorstandsvorsitzende, Geschäftsführer, Finanzvorstände und Betriebsleiter von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Es wurden 200 Befragungen repräsentativ für KMU bezüglich der Unternehmensgröße (im Hinblick auf Vollzeitbeschäftigte) und der Branche durchgeführt.

Die Zurich Gruppe in Deutschland gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Mit Beitragseinnahmen (2014) von über 6,2 Milliarden EUR, Kapitalanlagen von mehr als 31 Milliarden EUR und rund 5.600 Mitarbeitern zählt Zurich zu den führenden Versicherungen im Schaden- und Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland. Sie bietet innovative und erstklassige Lösungen zu Versicherungen, Vorsorge und Risikomanagement aus einer Hand. Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen dabei an erster Stelle.

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