Alle Storys
Folgen
Keine Story von wetter.com mehr verpassen.

wetter.com

Wetter Update am 08. Januar - So extrem wird die Kälte in Deutschland!

Wetter Update am 08. Januar - So extrem wird die Kälte in Deutschland!
  • Bild-Infos
  • Download

Guten Tag,

wir freuen uns, Sie mit aktuellen Prognosen sowie weiteren Themenvorschlägen zu versorgen.

Benötigen Sie zusätzliches Material oder Hintergrundinformationen? Suchen Sie einen Interviewpartner zu meteorologischen Themen oder eine Stellungnahme zum Wetter?

Unser Redaktionsteam aus Meteorolog:innen und Wetter-Expert:innen unterstützt Sie gerne bei Ihrer Recherche.

Experten-Zitate von wetter.com-Meteorologe Martin Puchegger

"Am Freitag sorgt Sturmtief ELLI für Wetterextreme. Milde Luft flutet aus Südwesten weite Teile Deutschlands und kommt bis Leipzig, Göttingen und Emden voran. Nördlich davon bleibt es aber bei Dauerfrost und es schneit teils kräftig. Dabei können rasch 5 bis 10, regional bis zu 15 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen, wobei eisiger Ostwind für Sturmböen und Schneeverwehungen sorgt."

"Zum Wochenende rutscht Deutschland regelrecht in den Eiskeller: Tief ELLI bringt regional Eisregen, kräftigen Schneefall, Schneeverwehungen und teils stürmischen Wind. Besonders im Nordosten sind intensive Schneefälle möglich und der Verkehr kann stark beeinträchtigt werden. Ab Samstag wird es dann eisig, in der Nacht zu Sonntag droht strenger Frost bis -15 Grad."

Zur aktuellen Wetterlage:

An der Südküste von Großbritannien entwickelt sich in diesen Stunden das mächtige Sturm- und Wintertief ELLI. Es verlagert sich bis Samstag in die Mitte Deutschlands und führt bereits in der Nacht zu Freitag seine markante Warmfront mit Schneefall und Regen von Südwest nach Nordost.

Nördlich der Mittelgebirgsschwelle herrschen am Freitag (09. Januar 2026) bei kräftigem bis stürmischem Ostwind und mäßigem Schneefall gefährliche Wetterverhältnisse im Straßenverkehr mit Verwehungen und Glätte. Ausfälle im öffentlichen Personennahverkehr sind ebenfalls wahrscheinlich sowie Verspätungen im Flugverkehr. Auch in den Mittelgebirgen fällt massig Neuschnee, hier sinkt die Schneefallgrenze in der Landesmitte in der Nacht zu Samstag wieder bis in tiefe Lagen, im Süden dann im Laufe des Samstags. Auch hier fällt dann reichlich Neuschnee, der sich am Sonntag unter zunehmendem Hochdruckeinfluss an die Alpen zurückzieht. Hinterher folgt jedoch arktische Kaltluft, die nachts für Tiefstwerte von teils -15 bis -25 Grad sorgt und selbst tagsüber schaffen es die Temperaturen im Osten teils kaum über die -10-Grad-Marke.

Zum Video: 3-Tage-Wetter: Schneepeitsche gefolgt von eisigem Hoch

Ausblick:

Am Samstag (10. Januar 2026) wird die Kaltluft von Osten angesaugt und um das Tief bei Belgien herum allmählich auch wieder in den Süden geführt. Damit kühlt es erneut stark ab und die Schneefallgrenze sinkt auch in Baden-Württemberg und Bayern bis in tiefe Lagen ab. Verbreitet ist es trüb und feucht, mit reichlich Neuschnee im Bereich der Mittelgebirge, wobei es bis zum Abend auch in die Regionen rund um Rhein und Main leicht schneien kann. Von der Ostsee her kommt es zu ergiebigen Schneeschauerstraßen, dafür lockert es hier auch mal sonnig auf. Dazu wird es windig, an der See und im Alpenvorland wiederholt stürmisch und mit -10 bis +5 Grad wieder kälter. In der gesamten Nordhälfte herrscht Dauerfrost.

Am Sonntag (11. Januar 2026) wird es teils richtig sonnig aber eisig kalt. An den Alpen lassen die Schneefälle nach und im Osten sorgt ein durchschwenkender Kaltlufttrog für kompakte Wolken und einige Schneeschauer. Viel Sonnenschein gibt es aber mit Skandinavienföhn von Schleswig-Holstein bis zur Uckermark einerseits sowie auch im Westen, in Franken und in Niederbayern. Es wird deutlich kälter, bei nur noch -10 bis 0 Grad.

Zum Wochenstart erreicht eine Warmfront mit Schneefall und Eisregen den Westen und die Landesmitte. Nach einem klirrend kalten Morgen mit Tiefstwerten von zum Teil deutlich unter -20 Grad sorgen ausgedehnte Nebel- und Hochnebelfelder im Norden und Osten auch tagsüber für teils strengen Frost mit Höchstwerten -10 Grad.

Zum Video: 7-Tage-Wetter: So extrem wird die Kälte in Deutschland

Alle weiteren Meldungen rund ums Wetter und das Klima finden Sie auf wetter.com.

[Experten-Zitate stehen zur freien Verwendung unter vollständiger Angabe der Quelle]

Über wetter.com GmbH - ein Unternehmen der ProSiebenSat.1 Media SE

wetter.com ist eines der führenden Online-Wetterportale Europas mit bis zu 26 Millionen Nutzer:innen monatlich. Von unseren Standorten in Konstanz, Berlin und München liefern wir täglich fundierte Wetterprognosen, multimediale Inhalte und datenbasierte Services via Webseite und App – maßgeschneidert für den Alltag der Menschen und die Planung von Unternehmen. Mit wetter.com TV betreiben wir den einzigen 24-Stunden-Wetterkanal im deutschen Fernsehen und produzieren die Wetterformate der ProSiebenSat.1-Gruppe. Mit unserer B2B-Marke METEONOMIQS helfen wir Unternehmen, Wetterdaten strategisch zu nutzen – für intelligentes Marketing, präzisere Umsatzprognosen sowie datengetriebene Strategien und nachhaltigen Geschäftserfolg. Wir sind überzeugt: Wetter ist mehr als nur Prognose.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter  presse@wetter.com zur Verfügung.