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BDI-Studie: 14 Millionen Wärmepumpen für Klimaschutz nötig
Deutsche wissen zu wenig über Wärmepumpen

Laut BDI-Studie sind Wärmepumpen eine Schlüsseltechnologie, um CO2-Einsparziele kosteneffizient zu erreichen. Dafür müssen deutlich mehr Geräte auch in der Sanierung eingesetzt werden. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/62786 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/STIEBEL ELTRON"
Laut BDI-Studie sind Wärmepumpen eine Schlüsseltechnologie, um CO2-Einsparziele kosteneffizient zu erreichen. Dafür müssen deutlich mehr Geräte auch in der Sanierung eingesetzt werden. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/62786 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke... mehr

Holzminden (ots) - Eine Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) zum Klimaschutz kommt zu dem Ergebnis, dass eine 80prozentige CO2-Einsparung bis 2050 zu volkswirtschaftlich vertretbaren Kosten und mit heute verfügbaren Technologien erreichbar ist. Die Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt wären neutral - die Autoren sprechen von einer "schwarzen Null" - bis positiv. Dafür ist allerdings eine stärkere Verbindung der Sektoren Strom und Wärme beziehungsweise Strom und Verkehr nötig. So beschreibt die Studie eine signifikante Emissionsreduktion durch ca. 26. Millionen Elektro-PKW und ca. 14 Millionen Wärmepumpen bis 2050.

"Damit wird erneut die einhellige Meinung aller Experten bestätigt, dass die Wärmepumpe eine Schlüsseltechnologie für den Klimaschutz ist", kommentiert Dr. Kai Schiefelbein, Geschäftsführer des deutschen Herstellers Stiebel Eltron. "Allerdings zeigt die umfangreiche Untersuchung auch, dass ein starker Zubau von Wärmepumpen im Gebäudebestand notwendig ist. In diesem Bereich müssen bereits in den Jahren zwischen 2020 und 2030 deutliche Anstrengungen auch seitens der Politik unternommen werden, um die Sanierungsquote im Heizungskeller - Stichwort Austausch fossile Brenner gegen Wärmepumpen - massiv zu erhöhen."

Dabei wissen die Deutschen zu wenig über Wärmepumpen, wie Ergebnisse des Energie-Trendmonitors, einer repräsentativen Umfrage des Heiz- und Wärmetechnikherstellers, zeigen. Fast 50 Prozent der Deutschen Bevölkerung ist nicht bekannt oder glaubt nicht, dass Wärmepumpen vollwertige Heizungsanlagen sind und Öl- und Gasbrenner ersetzen können. "Wärmepumpen können längst in nahezu jedem Gebäude als Heizungsanlage für Wärme und Warmwasser sorgen. Auch die Verwendung in Bestandsbauten ist kein Problem, selbst wenn diese nicht mit einer Fußbodenheizung ausgestattet sind", klärt Dr. Kai Schiefelbein auf.

Nur 47 Prozent der Befragten wissen, dass Wärmepumpen Energie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser gewinnen. Gerade einmal 43 Prozent ist bewusst, dass Wärmepumpen keinen Öltank, keinen Gasanschluss und auch keinen Schornstein benötigen.

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Henning Schulz
Pressesprecher
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