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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Bernhard Fleischmann zur Lage des Handwerks in Ostbayern

Regensburg (ots) - Für die Branche ist es eine wunderbare Situation, für die Verbraucher nur bedingt: Dem Handwerk geht es blendend. Neun von zehn Betrieben beurteilen ihre Geschäftslage als gut. "Gut" heißt eher phantastisch, denn in der Regel wird da tiefgestapelt. Das ist erfreulich. In erster Linie für Betriebsinhaber, die so außergewöhnlich gut verdienen können, dass viele Akademiker bei weitem nicht mehr mithalten können. Auch die Mitarbeiter profitieren und solche, die es werden wollen. Mittlerweile finden auch Mittelschüler mit sehr bescheidenen Zeugnissen Lehrstellen, sofern sie bei der Wahl des Berufs flexibel sind. Für die Verbraucher bedeutet die Super-Konjunktur: Einen Handwerker zu bekommen, wird noch schwieriger und teurer. Wenn er denn kommt, dann sind Preisverhandlungen so gut wie ausgeschlossen. Man muss bisweilen ja froh und dankbar sein, dass er überhaupt erscheint. Wettbewerb ist mancherorts kaum noch vorhanden.

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