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Hohe Auszeichnung: Ökonom im Heisenberg-Programm

Hohe Auszeichnung: Ökonom im Heisenberg-Programm
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Hohe Auszeichnung

Ökonom im Heisenberg-Programm

Einige wollen an der Börse schnelles Geld machen – andere scheuen die Risiken dieser Geschäfte. Dr. Yannick Hoga von der Universität Duisburg-Essen (UDE) plädiert für einen rationalen Umgang mit den Investitionen. Für seine hervorragende Forschung zum Kapitalmarkt wird der Wirtschaftswissenschaftler ins Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen.

Einige wollen an der Börse schnelles Geld machen – andere scheuen die Risiken dieser Geschäfte. Dr. Yannick Hoga von der Universität Duisburg-Essen (UDE) plädiert für einen rationalen Umgang mit den Investitionen. Für seine hervorragende Forschung zum Kapitalmarkt wird der Wirtschaftswissenschaftler ins Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen.

Gefördert wird Hogas Projekt „Vorhersage und Evaluation von Systemischen Risikomaßen“, in dem er statistische Methoden entwickelt, mit denen wirtschaftlicher Wagemut künftig besser abschätzbar sein soll. Risikomaße richten Ökonom:innen an zufallsabhängigen finanziellen Konsequenzen wirtschaftlicher Handlungen aus; sie stellen Finanzrisiken in Zahlen dar.

Dass eindeutige Prognosen für den Kapitalmarkt modellhaft schwierig sind und eventuell an der Realität vorbeigehen, ist Yannick Hoga bewusst. Krisen wie der Corona-Lockdown oder die des Finanzmarktes 2007/08 machten die verschiedenen Risiken wissenschaftlich aber sehr interessant. „Es wird viel stärker sichtbar, wie sie zusammenhängen. In ruhigen Zeiten können sie sich sehr unterschiedlich verhalten, in Krisenzeiten steigen sie alle gleichzeitig an“, so der 35-Jährige. Diesen Prozess wolle er verstehen.

In den nächsten fünf Jahren wird er deshalb untersuchen, wie stark die gegenseitige Abhängigkeit ist. „Für Privatanleger ist so eine Einschätzung wichtig. Sie können dann besser geeignete Investments finden und bleiben eher an der Börse. Und können ihre Anlage vielleicht vermehren“, sagt der Wirtschaftsmathematiker. „Beim Bungee-Jumping verliert man mit Sicherheit sein Geld und unter Umständen auch sein Leben.“

Das Heisenberg-Programm zeichnet hochqualifizierte Forschende aller Fächer aus, die die Voraussetzungen zur Übernahme einer unbefristeten Professur bereits erfüllen. Es soll ihnen unter anderem ermöglichen, weiterführende Themen mehrere Jahre zu bearbeiten.

Hinweis für die Redaktion:

Ein Foto von Dr. Yannick Hoga stellen wir Ihnen für die Berichterstattung unter folgendem Link zur Verfügung:

https://www.uni-due.de/de/presse/pi_fotos.php

Weitere Informationen:

Dr. rer. pol. Yannick Hoga, Finanzökonometrie, Tel. 0201/18 3-4365, yannick.hoga@vwl.uni-due.de

Redaktion: Alexandra Nießen, Tel. 0203/37 9-1487, alexandra.niessen@uni-due.de

Ressort Presse/Redaktion
Stabsstelle des Rektorats
Universität Duisburg-Essen
http://www.uni-due.de/de/presse
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