DRF Luftrettung bleibt auch nach 2026 Betreiber der Stationen in Dresden und Bautzen
Filderstadt (ots)
Luftrettung in Sachsen
Im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens hat die DRF Luftrettung den Zuschlag für den weiteren Betrieb der Luftrettungsstationen in Dresden und Bautzen erhalten. Damit profitieren die Menschen in Sachsen auch künftig von der langjährigen Expertise und der hochwertigen notfallmedizinischen Versorgung der rot-weißen Luftretter. Mit Beginn des neuen Beauftragungszeitraums im Jahr 2027 wird der Rettungshubschrauber Christoph 38 in Dresden mit erweiterten Randzeiten alarmierbar sein. Die Besatzungen von Christoph 62 in Bautzen bleiben weiterhin rund um die Uhr einsatzbereit und verfügen zusätzlich über eine Rettungswinde für Einsätze in schwer zugänglichem Gelände.
Mit der erneuten Beauftragung der DRF Luftrettung an den beiden Standorten Bautzen und Dresden unterstreicht das Land Sachsen die Bedeutung höchster Qualitätsstandards und umfassender notfallmedizinischer Kompetenzen für eine schnelle, professionelle und flächendeckende Notfallversorgung aus der Luft.
Erweiterte Einsatzzeiten für die Luftrettung in Dresden
Mit Beginn des neuen Beauftragungszeitraums werden die Einsatzzeiten der Station Dresden durch den Freistaat erweitert - ein wichtiges Signal für die Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit der Luftrettung. "Wir begrüßen insbesondere die Ausweitung der Einsatzzeiten unserer Station Christoph 38 in Dresden. Die DRF Luftrettung setzt sich intensiv dafür ein, dass mehr Stationen in Deutschland mit sogenannten erweiterten Randzeiten alarmiert werden können - denn Notfallrettung sollte sich am sozialen Leben der Menschen orientieren. Dass der Freistaat Sachsen diesen Schritt nun geht und unsere Dresdner Luftretter in den Herbst- und Wintermonaten auch nach Sonnenuntergang alarmierbar sind, ist ein wichtiger Fortschritt im Sinne der Bevölkerung", hebt Dr. Krystian Pracz, CEO der DRF Luftrettung, hervor.
Christoph 38 wird täglich von Sonnenaufgang (frühestens ab 7:00 Uhr) bis Sonnenuntergang alarmierbar sein. In den Herbst- und Wintermonaten sogar bis 19:00 Uhr. Zum Einsatz kommt ein Hubschrauber des Typs Airbus H145 mit Fünfblattrotor.
Bewährtes Einsatzprofil an der Luftrettungsstation Bautzen
Auch im neuen Beauftragungszeitraum sind die rot-weißen Luftretter an Bord von Christoph 62 rund um die Uhr einsatzbereit. Dabei kommt die umfassende Expertise der DRF Luftrettung zum Tragen, die zu den führenden zivilen Luftrettungsorganisationen beim Fliegen in der Dunkelheit zählt. Bereits vor Jahren hat unsere Luftrettungsorganisation spezielle Verfahren für nächtliche Einsätze entwickelt. Das Konzept umfasst den Einsatz von zwei Piloten mit Instrumentenflugberechtigung (IFR), ein Satellitennavigationssystem mit digitaler Karte, die Einhaltung spezieller Anflugprofile, für den Instrumentenflug ausgerüstete Hubschrauber mit Hochleistungsscheinwerfern und den Einsatz von Nachtsichtbrillen (NVGs). Die DRF Luftrettung war zudem der erste zivile Betreiber, der NVGs in der Luftrettung einsetzte.
Die Bautzner Luftretter sind mit einem Hubschrauber des Typs Airbus H145 mit Fünfblattrotor und Rettungswinde im Einsatz. Dadurch sind Rettungseinsätze rund um die Uhr in schwer zugänglichem Gelände - etwa in topografisch anspruchsvollen Regionen wie der Sächsischen Schweiz - möglich. Die DRF Luftrettung verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Windenrettung, in Bautzen wird die Rettungswinde seit Anfang 2019 eingesetzt. "Wir danken dem Freistaat Sachsen für das Vertrauen in die DRF Luftrettung und freuen uns darauf, die Patientenversorgung durch die Luftrettung auch in Zukunft nachhaltig zu stärken", so Dr. Krystian Pracz.
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