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250 Millionen Euro für Auslandsmobilität an deutschen Hochschulen | Budget Erasmus+

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Budget Erasmus+

250 Millionen Euro für Auslandsmobilität an deutschen Hochschulen

Im EU-Programm Erasmus+ stehen erneut rund 250 Millionen Euro für grenzüberschreitende Mobilität an deutschen Hochschulen bereit. Dies teilte die Nationale Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst (NA DAAD) heute mit. Die Gelder stehen in drei Förderlinien insbesondere für Auslandsaufenthalte von Studierenden, Promovierenden und Hochschulbeschäftigten in der Europäischen Union sowie weltweit zur Verfügung.

Bonn, 14.7.26

In der Förderlinie „Mobilität von Einzelpersonen“ erhalten deutsche Hochschulen in den nächsten zwei Jahren erneut 205 Millionen Euro, identisch zum Wert des Vorjahres. Das Budget wird von den Hochschulen für Auslandsaufenthalte von Studierenden, Promovierenden und Hochschulbeschäftigten eingesetzt. Der Fokus liegt auf der Förderung von Aufenthalten in den 33 Programmländern des Erasmus-Raums, zu denen ab Juni 2027 auch wieder das Vereinigte Königreich sowie erstmals die Schweiz zählen. Bis zu 20 Prozent der Mittel dürfen Hochschulen zudem für weltweite Mobilität außerhalb der Programmländer einsetzen. Das Erasmus-Programm wird damit auch für Studien- und Praktikaaufenthalte außerhalb Europas immer wichtiger.

Hochschulen planen rund 61.500 Mobilitäten ins Ausland

Mit den bereitgestellten Geldern können die Hochschulen voraussichtlich rund 61.500 Personen bei einem Auslandssemester, einem internationalen Praktikum oder einem Lehr- oder Weiterbildungsaufenthalt fördern. Studienaufenthalte im Ausland bleiben dabei weiterhin besonders gefragt. Zugleich werden Auslandspraktika, hier sind etwa 10.700 Mobilitäten geplant, immer beliebter. Auch die Weiterbildungen für Hochschulbeschäftigte im Ausland werden wichtiger, hier sollen rund 4.200 Aufenthalte realisiert werden, um die Internationalisierung der Hochschulverwaltungen voranzutreiben.

32 Millionen Euro für Mobilität aus der Welt nach Deutschland

In der Förderlinie „Mobilität mit Partnerländern“ stellt Erasmus+ den deutschen Hochschulen in den kommenden zwei Jahren rund 32 Millionen Euro bereit. Mit diesen Mitteln sollen etwa 6.800 Aufenthalte internationaler Studierender, Promovierender und Hochschulbeschäftigter in Deutschland ermöglicht werden.

Förderungen von Partnerschaften und Programmunterstützung

Zudem fließen rund acht Millionen Euro in sogenannte „Cooperation Partnerships“, mit denen Hochschulen gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen bildungsbereichsübergreifende Internationalisierungsprojekte in Europa vorantreiben können. Damit können etwa 20 neue Projekte aus allen akademischen Disziplinen gefördert werden, von „Entrepreneurship“ über Künstliche Intelligenz (KI) bis hin zu innovativer Lehramtsausbildung.

Alle Hochschultypen profitieren

Von den Förderungen im Erasmus-Programm profitieren in Deutschland alle Hochschultypen. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Internationalisierung sowie die Strukturbildung für Inklusion, Diversität und Nachhaltigkeit.

Die Mittel werden von der Nationalen Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im DAAD (NA DAAD) auf nationaler Ebene verwaltet und ausgezahlt. Weitere Förderungen für die europäische und internationale Zusammenarbeit deutscher Hochschulen – etwa für die Europäischen Hochschulallianzen – stellt die Europäische Union direkt bereit.

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

Agnes Schulze-von Laszewski

Referatsleiterin Erasmus+ Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen – EU02

DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst

+49 228 882-645

laszewski@daad.de

Presse-Kontakt

Michael Flacke

Leiter der Pressestelle / Pressesprecher – SB03

DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst

+49 228 882-454

presse@daad.de

Diese Presseinformationen werden Ihnen bereit gestellt von DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V., Pressestelle, Kennedyallee 50, 53175 Bonn; +49 228 882-454, presse@daad.de