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Neue OZ: Kommentar zu Film
Heimatfilm-Festival

Osnabrück (ots) - Mundart und Milieu

Herkunft, Sprache, Landschaft - all das macht Heimat aus. Und all das ist Stoff für die Heimatfilme von heute. In dieser Definition sind Detlev Buck und Fatih Akin Vorzeige-Regisseure des Genres. Von der Mundart bis zum Milieu findet sich bei ihnen alles, was ein klar umgrenztes Lebensumfeld kennzeichnet.

Mit dem Heimatfilm der 50er-Jahre haben die beiden natürlich nichts gemein. Der hat um die Wirklichkeit einen großen Bogen gemacht - und dem zerstörten Deutschland eine heile Welt geboten. Die Bommeln auf dem Hut des Schwarzwaldmädels waren der Garant für 90 Minuten ohne Trümmerstaub.

Aus dem Schwarzwald und der Heide an die sozialen Brennpunkte der Gegenwart: Kaum ein Genre hat in seiner Geschichte einen solchen Bedeutungswandel erfahren wie der Heimatfilm. In Nürnberg versucht nun ein Festival, all seine Facetten abzubilden, von der NS-Propaganda über die naiven 50er und die 70er bis heute. Spannend!

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